"Alleinherrschaft der CSU brechen"
Bayerns SPD will Vermögenssteuer und kostenlosen Kindergarten
Der Landesvorstand hat hierfür ein "Regierungsprogramm der BayernSPD 2008 - 2013" ausgearbeitet. "Nicht selbstgerechter à la CSU, sondern sozial gerechter wie die SPD", heißt es in dem Wahlprogramm.
Die SPD hofft, diesmal vom angeschlagenen Image der Regierungspartei zu profitieren. Vor allem Finanzminister und CSU-Chef Erwin Huber sei "als Versager erkannt worden", konstatiert Stiegler. Selbst in den eigenen Reihen genieße das Tandem von Huber und Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) kein Vertrauen: "Die beiden alten Herren sitzen auf den Thronen und wissen nichts damit anzufangen", spottet der SPD-Chef.
Inhaltlich setzt die SPD auf einen Linkskurs. "Die Bayern-SPD war immer am linken Flügel der Bundes-SPD angesiedelt", sagt Stiegler. Flächendeckende Einführung von Mindestlöhnen, ist einer der Vorschläge, mit denen die SPD punkten will.
Vermögenssteuer ist ein weiteres Schlagwort der SPD. "Wir wollen von den Einkommens- und Vermögensmillionären einen angemessenen Beitrag zur Finanzierung des Erhalts unseres Gemeinwesens, um soziale Gerechtigkeit wiederherzustellen", so steht es im Programmentwurf. "Die Konsolidierung öffentlicher Finanzen ist kein Selbstzweck", schreibt der SPD-Landesvorstand. Die Sanierung dürfe nicht vorrangig über Ausgabenstreichungen erfolgen. Statt dessen müssten mehr Steuereinnahmen her - am liebsten eben von den Reichen.
Schwerpunkt des Landtagswahlprogramms ist die Bildungspolitik. So verspricht die SPD kostenfreie Kindergärten, an den Schulen "keine Klasse über 25" Kindern und einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Ganztagsschule. Das Sitzenbleiben und die Studiengebühren sollen abgeschafft werden und außerdem will die SPD als Regierungspartei eine Milliarde Euro zusätzlich in die Bildungspolitik investieren. Dass sich die CSU inzwischen auch für Ganztagesschulen ausspricht, ist für die SPD Ideenklau.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 04. Jul. 2008 unter:
politikStichworte:
« Schmidt droht Hundt wegen Krankenkassenbeiträgen
Anklage gegen NPD-Landtagsabgeordneten Gansel erhoben »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
