"Aktive Neonaziszene"
Anschlag auf Dortmunder Wahlkreisbüro der Linke-Abgeordneten Jelpke
Der Staatsschutz ermittle in dem Fall. Jelpke forderte unterdessen Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) auf, "die Übernahme der sicherheitstechnischen Maßnahmen an meinem Wahlkreisbüro zu veranlassen".
Bereits im Jahr 2007 hat es nach Angaben Jelpkes zwei Anschläge auf das Wahlkreisbüro gegeben. Beide Male seien die Scheibe zerstört und rechtsextreme Aufkleber geklebt oder Parolen gesprüht worden, hieß es. "Darüber hinaus erhalte ich in beinahe regelmäßigen Abständen neofaschistische Hass- und Drohbriefe", sagte Jelpke. In Dortmund gibt es seit Jahren eine aktive Neonaziszene.
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