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Köhler unterzeichnete novelliertes Stammzellengesetz

Embryonale Stammzellen für Forschung

Die Lockerung des Stammzellengesetzes kann in Kürze in Kraft treten. Bundespräsident Horst Köhler habe das Gesetz am vergangenen Donnerstag unterzeichnet, teilte ein Sprecher des Bundespräsidialamtes am Montag (18. August) in Berlin mit. Forscher dürfen damit künftig embryonale Stammzellen aus dem Ausland einführen, die vor dem 1. Mai 2007 entstanden sind. Bisher darf in Deutschland nur mit embryonalen Stammzellen geforscht werden, die vor dem 1. Januar 2002 gewonnen wurden und aus dem Ausland stammen. Nach Darstellung deutscher Wissenschaftler kann mit den rund 20 Zelllinien, die in Deutschland verwendet werden, in absehbarer Zeit nicht mehr gearbeitet werden. Durch die Verschiebung des Stichtages können deutsche Forscher auf etwa 500 Zelllinien zurückgreifen.

Der Bundestag hatte die Novellierung Mitte April beschlossen, im Mai hatte das Gesetz auch den Bundesrat passiert. Die Neuregelung soll die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen erleichtern.

Die Novellierung des Gesetzes hatte in Bundestag und Bundesrat zu einer kontroversen ethischen Debatte über die Parteigrenzen geführt, bei der es vor allem um die Frage ging, ob und ab welchem Zeitpunkt menschliche Embryonen zu Forschungszwecken genutzt werden dürfen.

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