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4,1 Millionen Bürger in NRW mit Zuwanderungsgeschichte

"Aktionsplan Integration"

Nordrhein-Westfalen (NRW) will sich als Vorreiter in Sachen Integration profilieren. Mit dem ersten Integrationsbericht des Landes legte die Landesre­gierung am Mittwoch (20. August) in Düsseldorf einen "Aktionsplan Integration" vor. Zudem präsentierte Integrationsminister Armin Laschet (CDU) damit nach eigenen Angaben "erstmalig umfassende Erkenntnisse zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Integ­ration von Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte".

Dem Bericht zugrunde liegt neben anderem umfangreichen Datenmaterial eine Sonderauswertung des Mikrozensus, teilte das Ministerium weiter mit. Dies sei eine jährliche Be­fragung von einem Prozent der Bevölkerung, und damit repräsentativ.

Laut Mikrozensus 2006 lebten in Nordrhein-Westfalen knapp 1,9 Millionen Ausländer. Mit 4,1 Millionen war die Zahl der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte mehr als doppelt so groß. Im Jahr 2006 lebten in NRW insgesamt 638.000 Menschen, die durch Einbürgerung deutsche Staatsbürger geworden sind.

In Nordrhein-Westfalen lebten relativ gesehen mehr Zuwanderer der ersten Generation als in den USA, sagte Laschet. "Knapp jeder siebte Einwohner Nordrhein-Westfalens, das sind 2,7 Millionen Menschen oder 14,9 Prozent der Bevölkerung, ist im Ausland geboren." Im klassischen Einwanderungsland USA seien nur 12,6 Pro­zent der Bevölkerung Einwanderer der ersten Generation.

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