"Erheblich erhöhtes Hautkrebsrisiko"
Jugendlichen soll Nutzung von Solarien verboten werden
Der Gesamtozongehalt in unseren Breitengraden unterliegt laut BfS jahreszeitlichen, natürlichen Schwankungen mit einem Maximum im Frühjahr und einem Minimum im Herbst.
In den letzten Jahren seien jedoch zunehmend extrem niedrige Werte, so genannte "Mini-Ozonlöcher", gerade im Spätwinter und Frühjahr registriert worden. Dies sei vornehmlich auf den Zustrom ozonarmer Luft aus subtropischen Breiten zurückzuführen. Hinzu kommt laut BfS der Einfluss des Ozonabbaus durch Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW): "Durch die Auflösung des Polarwirbels im Frühjahr kann auf Grund des FCKW-bedingten Ozonabbaus außerdem polare Luft mit geringem Ozongehalt in die gemäßigten Breiten transportiert werden."
Durch eine Verringerung der Ozonkonzentration in der Atmosphäre erhöhe sich vor allem die Intensität der UVB-Strahlung. Das bedeute, dass zusätzlich sehr energiereiche UV-Strahlung den Erdboden erreiche, so die Strahlenschutzbehörde. "Da die biologische Wirksamkeit dieses Strahlungsanteils sehr groß ist, haben auch kleine Änderungen des Ozongehaltes in der Stratosphäre erheblichen Einfluss auf das Gefährdungspotential der Sonnenstrahlen an der Erdoberfläche."
"Die Haut vergisst nichts"
In den letzten Jahrzehnten ist laut BfS eine besorgniserregende Zunahme der Hautkrebserkrankungen zu beobachten. Diese Zunahme stehe im Zusammenhang mit einer erhöhten UV-Exposition, die - so die Behörde - "vor allem" auf ein verändertes Freizeit- und Sozialverhalten großer Teile der Bevölkerung zurückzuführen sei. Der häufigere Aufenthalt in der Sonne, Urlaubsreisen in südliche Länder und die Nutzung von Solarien führten in den letzten Jahrzehnten zu einem stetigen Anstieg der UV-Exposition der Bevölkerung. Als weitere Risikofaktoren gelten laut BfS generell eine familiäre Häufung von Hautkrebserkrankungen und die Zugehörigkeit zum Hauttyp I und II.
Dabei werde die UV-Strahlung gerade bei Kindern und Jugendlichen häufig unterschätzt. "80 Prozent der UV-Lebensdosis erhält man im Alter bis zu 18 Jahren", so König. Der Körper reagiere darauf erst nach Jahren oder Jahrzehnten.
"Die Haut vergisst nichts", warnte König. Deshalb sei insbesondere bei Kindern und Jugendlichen entsprechende Fürsorge notwendig. Der Sonnenschutz müsse "so selbstverständlich werden wie das Anlegen des Sicherheitsgurtes im Auto", mahnte der BfS-Präsident.
Er betonte zugleich, dass es bei einer Früherkennung von Hautkrebs gute Heilungschancen gebe. Seit Anfang Juli bieten die Krankenkassen kostenlos Untersuchungen zur Früherkennung von Hautkrebs an.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 20. Aug. 2008 unter:
energieStichworte:
« Polen stimmt US-Raketenbasis zu
Ex-CSU-Chef Strauß soll zur Verlängerung der DDR-Existenz beigetragen haben »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- DIE LINKE im Führungschaos | Parteitag Göttingen 2012 Hintergrundbericht
- Erneuerbare-Energien: Solarprogramm für den Iran
- Globalisierung: Occupy gegen den Kapitalismus
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
