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100.000 Lehrer und 80 000 Erzieher sollen fehlen

Experten schlagen Alarm

Unmittelbar vor dem Beginn der "Bildungsreise" von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schlagen Bildungsexperten Alarm, weil in den kommenden Jahren hunderttausende Lehrer und Erzieher in Deutschland fehlen. Allein in den Schulen müssten in den nächsten fünf Jahren gut 100.000 Lehrer, die in Pension gehen, ersetzt werden, sagte der Chef der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, dem "Tagesspiegel". Darüber hinaus fehlten bis 2013 gut 80.000 Erzieher und Tagespflegerinnen, damit für die von Bund und Ländern geplante Austockung der Kinderkrippenplätze auch Personal zu Verfügung steht.

Thöne sprach von einem "dramatischen Pädagogenmangel", dessen Auswirkungen von Politik und Öffentlichkeit noch gar nicht erfasst werde. Der Pädagogenmangel müsse zu "einem der drei ganz großen Themen des Bildungsgipfels" werden, forderte Thöne.

Bund und Länder sollten im Rahmen einer "nationalen Initiative" die Finanzmittel zur Ausbildung und zur Einstellung der Pädagogen bereitstellen. Außerdem forderte der GEW-Chef eine Imagekampagne für Lehrer und Erzieher, die auch eine bessere Bezahlung beinhalten müsse.

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