1,1 Millionen Euro für PR-Arbeit

Initiativen zum 20. Jahrestag der DDR-Revolution werden gefördert

Sachsen fördert Initiativen zur Erinnerung an die friedliche Revolution 1989 und die deutsche Einheit mit insgesamt 1,1 Millionen Euro. Ziel sei es, "die Leistung der Menschen zu würdigen, die die SED-Diktatur gestürzt und den Aufbruch mitgestaltet haben", sagte Staatskanzleichef Johannes Beermann (CDU) am Dienstag (26. August) in Dresden. Zudem solle die Identität Sachsens als "Kernland der friedlichen Revolution" geschärft werden.

Sachsen habe mit den Demonstrationen in Leipzig und Plauen eine besondere Rolle gespielt und dazu beigetragen, dass die Revolution 1989 friedlich verlaufen sei, sagte Beermann. Gefördert werden sollen Projekte, die an die Ereignisse der Revolution erinnern, persönliche Schicksale darstellen, Initiativen aus dem kirchlichen Bereich oder die Geschichte von Unternehmen und Betrieben behandeln.

Bei der Auswahl der Projekte steht laut Beermann ein Beirat zur Verfügung, dem unter anderem Vertreter des Hannah-Arendt-Instituts, des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig sowie der sächsische Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Michael Beleites und der ehemalige Dresdner Oberbürgermeister Herbert Wagner angehörten.

Die Förderichtlinie tritt den Angaben zufolge am 1. September in Kraft. Anträge können zu drei Stichtagen am 31. Oktober 2008 sowie am 31. März und 31. Juli 2009 bei der Sächsischen Aufbaubank eingereicht werden.

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