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SPD fordert Halbierung der dritten Tranche des "Eurofighters"

Rüstungskonzern EADS

Die SPD will die Beschaffung des neuen Kampfflugzeuges "Eurofighter" deutlich abspecken. SPD-Verteidigungsexperte Hans-Peter Bartels sagte dem "Handelsblatt", er erwarte eine Halbierung der Stückzahl. Deutschland wollte in der dritten Tranche insgesamt 68 Eurofighter abnehmen. Ohne eine Einigung werde es von seiner Fraktion keine Zustimmung geben, "Flugzeuge der dritten Tranche abzunehmen". Ursprünglich hatten sich die vier Produktionsländer mit dem Hersteller-Konsortium auf den Kauf von insgesamt 620 Maschinen geeinigt. Der Rüstungskonzern EADS, der zu 46 Prozent am Eurofighter-Konsortium beteiligt ist, hatte in der vergangenen Woche auf die Einhaltung der Verträge gepocht.

Doch steht auch in Großbritannien, Spanien und Italien die vollständige Abnahme der dritten Tranche wegen der hohen Kosten in Frage. Pro Stück kostet der "Eurofighter" mehr als 100 Millionen Euro.

Derzeit sind nach Angaben des Blatts rund 23 Milliarden Euro für die Entwicklung und Beschaffung des "Eurofighters" langfristig im Wehretat eingeplant. Die Bewaffnung sei in dieser Summe allerdings nicht inbegriffen. Bartels zufolge ist es denkbar, dass die übrigen 34 Flugzeuge der dritten Tranche an andere Länder weiterverkauft werden, etwa an die Schweiz oder Indien.

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