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Van Ooyen kritisierte Auslandseinsätzen der Bundeswehr

"CDU schießwütig"

Der hessische Linksfraktionschef Willy van Ooyen hat am Mittwoch (24. September) mit Äußerungen zur Haltung der CDU zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr für Aufregung gesorgt. Van Ooyen hatte die CDU in der Landtagssitzung als "schießwütig" bezeichnet. Politiker, die solche Einsätze unterstützten, seien "Schreibtischtäter". Die Sitzung des Landtags wurde daraufhin unterbrochen. Der Ältestenrat missbilligte die Äußerungen, worauf van Ooyen sich entschuldigte und seine Äußerungen zurücknahm.

CDU-Fraktionschef Christean Wagner sprach von "entlarvenden Beleidigungen, die System haben". Die Beleidigungen seien kein einmaliger Ausrutscher. "Van Ooyen entlarvt beständig seine verfassungsfeindliche, linksextremistische Gesinnung", sagte der CDU-Politiker. Van Ooyen stehe damit nicht nur "abseits der parlamentarischen Gepflogenheiten", sondern lasse "jeden respektvollen menschlichen Umgang" vermissen.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Florian Rentsch, sagte, van Ooyens Äußerungen seien "in keiner Weise hinnehmbar" und würden auf das Schärfste kritisiert. Die Linken hätten sich in der Landtagssitzung "wieder einmal völlig ins Abseits gestellt", sagte er.

Auch Landtagspräsident Norbert Kartmann (CDU) sagte, van Ooyen habe gesagt, "was er denkt". Die nachträgliche Entschuldigung sei wenig glaubwürdig. Van Ooyen habe mit seinen Äußerungen "eine Grenze überschritten". Der Ordnungsruf sei "die gelbe Karte für ihn".

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