350 Wohneinheiten

Weitere Acht Millionen Euro Flüchtlingshilfe für Georgien

Mit acht Millionen Euro hilft Deutschland den Flüchtlingen in Georgien. Wie das Auswärtige Amt am Freitag (5. September) in Berlin mitteilte, sollen mit den Geldern Fertighäuser als winterfeste Unterkünfte errichtet werden. Geplant sind den Angaben zufolge etwa 350 Wohneinheiten in Leichtbauweise, die Unterkunft für bis zu 1800 Personen bieten sollen. Unmittelbar nach Beendigung der Kampfhandlungen im August hatte das Auswärtige Amt 2,2 Millionen Euro für humanitäre Soforthilfemaßnahmen zur Verfügung gestellt.

Während der militärischen Auseinandersetzungen Anfang August waren mehr als 150.000 Menschen aus den Kampfgebieten in andere Teile Georgiens und nach Nordossetien geflüchtet. Zwar konnte ein Großteil von ihnen inzwischen wieder an ihre eigentlichen Wohnorte zurückkehren, mehrere Zehntausend Flüchtlinge und Vertriebene müssen nach Schätzungen der georgischen Regierung aber auf absehbare Zeit anderweitig untergebracht werden.

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