Anfrage der Linksfraktion

Bundeswehrgelöbnis vor dem Reichstag kostete fast eine Million Euro

Das erste Bundeswehrgelöbnis vor dem Reichstag am 20. Juli hat fast eine Million Euro gekostet. Das teilte die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion mit. Auf das Land Berlin entfallen Kosten in Höhe von 800.000 Euro für den Polizeieinsatz. Eine Kostenerstattung ist laut Bundesregierung nicht vorgesehen. Knapp 200.000 Euro aus dem Bundesetat seien für die Unterbringung, Betreuung und Bewirtung der Gäste aufgewendet worden.

Zum 64. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler hatten am 20. Juli erstmals in der über 50-jährigen Geschichte der Bundeswehr Rekruten vor dem Reichstag in Berlin ihr Gelöbnis abgelegt. Nach dem Gelöbnis sprachen sich zahlreiche Politiker dafür aus, die Zeremonie dauerhaft vor das Parlamentsgebäude zu verlegen.

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