Mitarbeiter von Staatspräsident Karzai

Universität Erfurt bildet afghanische Führungskräfte aus

Deutschland nimmt sich an den USA ein Beispiel, um politischen Einfluss auf andere Länder auszuüben. So werden demnächst an der Universität Erfurt afghanische Führungskräfte ausgebildet. Anfang Dezember beginne an der Erfurt School of Public Policy (ESPP) der Unterricht für die erste Ausbildungsgruppe mit 15 Teilnehmern, teilte die Hochschule am Freitag (17. Oktober) mit. Dabei handle es sich unter anderem um Mitarbeiter des afghanischen Finanzministeriums sowie der Informations- und Kommunikationsabteilung des vom Westen installierten Staatspräsidenten Hamid Karzai.

Den Angaben zufolge fördert die Bundesregierung das "Good Governance"-Programm mit jährlich rund 300.000 Euro aus Mitteln des "Stabilitätspakts Afghanistan". Mit der Ausbildung würden die die Teilnehmer für das weiterführende Masterstudium "Public Policy" qualifiziert.

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