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Ministerpräsident Wulff gegen 25-Milliarden-Konjunkturprogramm

Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat sich gegen ein 25 Milliarden Euro teures Konjunkturpaket ausgesprochen. "Ein 25-Milliarden-Paket können sich Bund und Länder nicht leisten", sagte Wulff der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse". Das Volumen sei "zu ehrgeizig", erklärte der CDU-Vize. Man könne auch mit geringerem finanziellen Einsatz viel erreichen. "Sinnvoll wäre die Verbesserung der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen.

Auch die Möglichkeit für degressive Abschreibungen sollte ausgebaut werden", sagte der Politiker. Er sprach sich zudem für den Ausbau des Programms zur energetischen Gebäudesanierung aus. Wulff betonte, er "halte nichts von einem breit gestreuten Konjunkturprogramm. Das ist in der Vergangenheit immer verpufft." Außerdem müsse die Bundesregierung an ihren Haushaltszielen festhalten, die Nettoneuverschuldung des Bundes bis 2011 auf Null zu bringen.

VW-Aufsichtsrat lobt Mittel für stärkeren Pkw-Absatz

VW-Aufsichtsrat Wulff lobte den Plan der Bundesregierung, Neuwagen für zwei Jahre von der Kraftfahrzeugsteuer zu befreien.

Darüber hinaus forderte er, alle Autosteuern beim Bund anzusiedeln: "Wir sollten die Zuständigkeit für die Mobilitätskosten aus Kfz-Steuer, Mineralölsteuer und Maut gegen Kompensation der Länder in die Hand des Bundes legen. Hier muss es eine Politik aus einem Guss geben."

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