"Wir sind zurück"

Atomkraftgegner werten Aktionen gegen Atommülltransport als Erfolg

Die Atomkraftgegner im Wendland haben die Proteste gegen den Atommülltransport noch vor Eintreffen der Behälter mit der hochradioaktiven Fracht im Zwischenlager Gorleben als Erfolg gewertet. Es sei gelungen, den Atommülltransport aus Frankreich über viele Stunden aufzuhalten, sagte am Montag (10. November) der Sprecher der Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Wolfgang Ehmke. "16.000 Menschen und damit so viele wie seit Jahren nicht mehr waren bei der Großdemonstration", erklärte die Bürgerinitiative. Etwa 2000 Personen hätten sich auf Straßen und Schienen an Blockaden beteiligt. Zudem habe es zahlreiche Aktionen von Robin Wood, von Greenpeace und der Bäuerlichen Notgemeinschaft gegeben.

"Wir sind zurück", sagte Ehmke. "Wir fordern den Atomausstieg." Das Moratorium in Gorleben dürfe nicht aufgehoben werden, der Standort sei politisch und geologisch verbrannt.

Jochen Stay von der Initiative X-tausendmal quer sagte, die Aktionen der letzten Tage und Stunden hätten gezeigt, dass sich sehr viele Menschen für den versprochenen Ausstieg aus der Atomenergie engagieren wollten. "Der Widerstand zeigt, womit zu rechnen ist, wenn der Ausstieg nicht endlich realisiert oder weiter in Frage gestellt wird."

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