Elektronische Kampfführung

In Afghanistan verletzte Soldaten offenbar aus Hessen

Die beiden am Sonntag in Nordafghanistan verletzten Bundeswehrsoldaten sind offenbar in Hessen stationiert. Die bei dem Selbstmordanschlag verletzten Soldaten seien im nordhessischen Frankenberg stationiert, meldete der Hessische Rundfunk am Montag (17. November) ohne genauere Quellenangabe. In Frankenberg ist ein Bataillon der hoch spezialisierten Elektronischen Kampfführung (Eloka) stationiert, die oft in Krisengebieten zum Einsatz kommt.

Ein schwer verletzter Soldat war am Montag bereits auf dem Rückflug in die Heimat. Wie ein Sprecher des Sanitätsführungskommandos in Koblenz auf Anfrage mitteilte, soll das Lazarettflugzeug mit dem Verletzten an Bord um Mitternacht auf dem militärischen Teil des Köln/Bonner Flughafens landen. Eine Transallmaschine hatte ihn zunächst zum Luftwaffenstützpunkt Termez in Usbekistan geflogen. Dort wurde der Mann, für den keine Lebensgefahr besteht, in den Airbus "MedEvac" gebracht. Das Flugzeug ist mit medizinischer High-Tech-Ausrüstung ausgestattet.

Der bei dem Sprengstoffanschlag auf einen Konvoi der Bundeswehr leicht verletzte Soldat blieb in Afghanistan. Der Sprengsatz war in einem Auto am Straßenrand südlich des nordafghanischen Stützpunktes Kundus deponiert und explodierte in dem Augenblick, als die Soldaten in ihrem Transportpanzer "Fuchs" vorbeifuhren.

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