"Innovationspolitische Entscheidung"

Koch verteidigt Millionenbürgschaft für Opel

Der geschäftsführende hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat die millionenschwere Landesbürgschaft für den angeschlagenen Opel-Konzern als innovationspolitische Entscheidung verteidigt. In der deutschen Opel-Zentrale in Rüsselsheim arbeiteten Ingenieure, die das Auto der Zukunft planten und sich mit modernsten Produktionsmethoden beschäftigten, sagte Koch am Donnerstag (20. November) dem RBB-Radiosender "Inforadio" in Berlin.

Man müsse für den Fall gerüstet sein, dass die US-Regierung dem Mutterkonzern General Motors keine weitere Unterstützung gewähre. Opel könne dann zumindest rein rechtlich auch allein in Europa existieren, sagte Koch.

Das Übernahmeangebot des Bonner Solarunternehmens "Solarworld" bezeichnete Koch als PR-Gag. "Das hat nichts mit der Lösung des Problems zu tun.

Der hessische Landtag hatte am Mittwoch unmittelbar vor seiner Auflösung einer Landesbürgschaft in Höhe von 500 Millionen Euro zugestimmt.

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