"Offene Märkte"

Wirtschaft setzt große Erwartungen in neuen US-Präsidenten Obama

Die deutsche Wirtschaft setzt große Erwartungen in den künftigen US-Präsidenten Barack Obama. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann, sagte am Mittwoch (5. November), Deutschland und Europa seien mit der US-Wirtschaft eng verknüpft. Die großen Wirtschaftsmächte stünden vor gewaltigen Herausforderungen, betonte der BDI-Präsident. "Kurzfristig gilt es, die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die Realwirtschaft zu begrenzen. Grundsätzlich kommt es darauf an, gemeinsam die Stabilität und Sicherheit des internationalen Finanz- und Wirtschaftssystems zu stärken, um ähnliche Krisen in Zukunft zu verhindern", betonte Thumann und forderte weiterhin "offene Märkte".

Der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) erklärte, der Wahlsieg Obamas falle in eine Zeit, in der es mehr denn je auf eine erfolgreiche internationale Zusammenarbeit ankomme. BGA-Präsident Anton Börner sagte, die transatlantische Partnerschaft sei für die deutsche Wirtschaft und besonders für den deutschen Handel von herausragender Bedeutung. Die aktuelle Finanzmarktkrise stelle für alle Beteiligten eine enorme Herausforderung dar. "Nur gemeinsam können wir derartige Herausforderung bewältigen", sagte Börner.

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