Statistik

Mehr Studienanfänger als je zuvor in Deutschland

Die Zahl der Studienanfänger in Deutschland hat ein neues Rekordhoch erreicht. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes schrieben sich im laufenden Jahr so viele Erstsemester an den Hochschulen ein wie nie zuvor. 2008 begannen bundesweit rund 385.500 Menschen ein Studium, wie die Behörde am Montag (1. Dezember) unter Berufung auf vorläufige Zahlen in Wiesbaden mitteilte. Das waren sieben Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Die Studienanfängerquote - also der Anteil der Studienanfänger an der gleichaltrigen Bevölkerung - erreichte laut Statistik mit 39,3 Prozent einen neuen Höchststand. 2007 hatte die Quote noch bei 37,1 Prozent gelegen. An den Universitäten lag der Zuwachs der Erstsemester gegenüber dem Vorjahr bei drei Prozent, an den Fachhochschulen sogar bei knapp 13 Prozent.

Eine Zunahme gab es in fast allen Bundesländern. Die höchsten Steigerungen meldeten das Saarland mit 15 Prozent mehr Studienanfängern als im Vorjahr, Brandenburg und Hessen mit jeweils 14 Prozent und Hamburg mit zwölf Prozent mehr Erstsemestern. Lediglich in Sachsen und Bremen waren die Zahlen leicht rückläufig. Derzeit sind den Statistikern zufolge rund 2,01 Millionen Studenten an den Hochschulen in Deutschland eingeschrieben - knapp vier Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

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