"Gewaltbereitschaft"
Waffenfunde bei Rechtsextremisten in Südniedersachsen
Zu den bei einer Pressekonferenz in Göttingen präsentierten Waffen zählten neun Karabiner, sieben Faustfeuerwaffen, eine Doppelflinte, ein Luftgewehr sowie 15 Softair-Waffen. Die Waffen seien teilweise scharf gewesen oder technisch verändert worden, sagte Wargel. Außerdem beschlagnahmten die Beamten scharfe Munition, rund ein Dutzend Messer und Bajonette, Schlagringe, Wurfsterne und Baseball-Schläger.
Festnahmen gab es bei den Durchsuchungen nicht. Die Betroffenen hätten wohl auch angesichts des großen Polizeiaufgebotes keinen nennenswerten Widerstand geleistet, sagte der Göttinger Kripo-Chef Volker Warnecke. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein. In einem Fall bestehe sogar der Verdacht auf Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, sagte Wargel. Die Funde belegten die Gewaltbereitschaft dieser Szene und ihre "Affinität zu Waffen".
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