Behörden und Gutachter wissen bescheid
Angeblich keine Freisetzung von Radioaktivität bei Deckeneinsturz in der Asse
"Aus Vorsorgegründen" wolle das BfS aber dennoch eine zusätzliche Sicherung einbauen und den Verschluss der Kammer 4 mit einem weiteren Betonpfropfen verstärken. Ob längerfristige Prozesse an anderen Stellen der Kammer zu einem allmählichen Austritt von Radionukliden führen können, werde derzeit noch in einem radiologischen Gutachten geprüft. Ergebnisse erwarte das Bundesamt im Verlauf des Februar.
Messungen des vorherigen Asse-Betreibers hatten Ende 2008 ergeben, dass sich in der Einlagerungskammer 4 auf der 750-Meter-Sohle Teile der Decke lösen und auf die in der Kammer lagernden schwachradioaktiven Abfälle stürzen könnten. Von Gutachtern und Behörden wurde dies in der Vergangenheit stets ausgeschlossen.
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