"Keine wirkliche Flüchtlingshilfe"

Flüchtlingsrat: Länder sollen mehr asylsuchende Iraker aufnehmen

Menschenrechtler fordern eine großzügige Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Irak. Lediglich 2500 Menschen Zuflucht in Deutschland zu bieten, sei keine wirkliche Flüchtlingshilfe, sondern "eher ein symbolischer Akt", sagte der Geschäftsführer des Flüchtlingsrats Niedersachsen, Kai Weber, am Freitag (9. Januar) in Hannover. Bei den 2500 Flüchtlingen handele es sich um ein "Promille" der Iraker, die derzeit in Syrien und Jordanien auf Asyl warteten.

Die Flüchtlinge sollen nach ihrer Ankunft in Deutschland zunächst ins Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen kommen. Laut einem Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums ist der genaue Zeitpunkt der Einreise noch unklar.

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