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Kaufmännische Krankenkasse deckte über 1000 Betrugsfälle auf

Krankengymnasten, Ärzte, Häusliche Pflege

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) hat im vergangenen Jahr über 1000 Betrugsfälle im Gesundheitswesen aufgedeckt. "Es ist alarmierend, dass die Krankenkassen jährlich um Milliarden Euro betrogen werden", sagte KKH-Vorstandschef Ingo Kailuweit am Mittwoch in Hannover. Von den aufgedeckten Betrugsfällen mit einem Schaden in Höhe von mehr als einer Million Euro habe man mehr als 400 000 Euro wieder hereingeholt. Krankengymnasten stünden mit 279 Fällen an der Spitze der Betrugsliste. Danach folgen die Ärzte mit 233 und die Häusliche Pflege mit 105 Betrugsfällen, sagte Kailuweit.

Den Krankenkassen insgesamt würden Schätzungen zufolge jährlich zwischen 6 und 20 Milliarden Euro Schaden durch kriminelles Verhalten entstehen.

Zur besseren Vorbeugung gegen Betrug und Manipulation hatte die KKH eine empirische Studie beim Kriminalwissenschaftlichen Institut der Universität Hannover in Auftrag gegeben. Notwendig sei vor allem ein hohes Kontrollniveau, um die Prävention zu erhöhen, sagte Bernd-Dieter Meier, Kriminologe an der Universität Hannover. Er plädierte für mehr Ermittler im Gesundheitswesen und eine bessere Zusammenarbeit der Kassen untereinander.

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