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SPD-Linke warnt vor Koalitionsbruch wegen Mindestlohn

"Dumpinglöhne der christlichen Pseudo-Gewerkschaften"

Im Koalitionsstreit über Mindestlöhne bei der Zeitarbeit hat der linke SPD-Flügel Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor einem Scheitern der Verhandlungen gewarnt. "Sollte Frau Merkel die Vereinbarungen zum Mindestlohn für Zeitarbeiter in der Union nicht durchsetzen können, gerät die große Koalition ernsthaft in Gefahr", sagte der Sprecher der SPD-Linken, Björn Böhning, dem "Tagesspiegel". Dagegen warnte der CDU-Mittelstandsexperte Michael Fuchs seine Partei vor Zugeständnissen an die SPD. "Wenn wir da einknicken, betreiben wir ein Druckbeatmungsprogramm für die FDP", sagte er.

DGB-Chef Michael Sommer verlangte, die künftige Lohnuntergrenze müsse sich an DGB-Tarifverträgen orientieren. Der Zeitung sagte Sommer: "Wir akzeptieren auch eine von der Koalition geplante untere Lohnlinie. Die muss sich dann aber ebenfalls an unseren repräsentativen Tarifverträgen orientieren und keinesfalls an den Dumpinglöhnen der christlichen Pseudo-Gewerkschaften."

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