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BDI fürchtet Bevorzugung amerikanischer Produkte durch US-Regierung

"Internationales Wettbewerbsrecht"

Die geplante Bevorzugung amerikanischer Produkte durch die US-Regierung verstößt nach Auffassung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) gegen internationales Wettbewerbsrecht. "Sollten die USA ihre Pläne durchsetzen, wäre das womöglich ein Verstoß gegen die Welthandelsregeln. Und dagegen werden wir und auch andere vorgehen", sagte BDI-Nord- und Lateinamerika-Direktorin Sigrid Zirbel der "Berliner Zeitung". Deutschland als Exportweltmeister werde in besonderem Maße unter einer Umsetzung des sogenannten Buy-American leiden, sagte Zirbel.

Zudem bestehe bei einer Umsetzung der Pläne die Gefahr, dass Handelspartner ebenfalls Beschränkungen einführten und es so zu einer Protektionismus-Spirale komme, die letztlich zum Schaden aller sein werde, meint Zirbel.

Auch die USA würden am Ende darunter leiden denn sie bewirke genau das Gegenteil von dem, was sie bewirken solle. "Wenn Firmen gezwungen sind, amerikanische Produkte einzusetzen, zahlen sie unter Umständen viel zu hohe Preise und erhalten nicht immer die gleiche Qualität. Und das bedeutet dann auch, dass Steuergelder verschwendet und Arbeitsplätze gefährdet werden", sagte die BDI-Expertin.

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