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SPD in NRW erhöht Druck auf Temposünder Wittke

Mit 110 Sachen durch Ortschaften

Die SPD im Düsseldorfer Landtag erhöht den Druck auf den als Temposünder überführten Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU). Vor der für Mittwoch (11. Februar) angesetzten Fragestunde im Landtag forderte SPD-Generalsekretär Michael Groschek Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) auf, sich persönlich im Landtag zu erklären und Wittke zu entlassen.

"Minister Wittke hat dem Ministerpräsidenten, also seinem Chef, ganz gezielt seine Rasertour verschwiegen. Ein entscheidungsstarker Ministerpräsident würde es bei einem solchen Vertrauensbruch nicht bei einer Rüge belassen, sondern Tempo-Rambo Wittke entlassen", sagte Groschek der "Bild"-Zeitung. Ein Verkehrsminister, der mit 110 Sachen durch Ortschaften rast, sei genauso wenig zu halten, wie ein Justizminister, der Ladendiebstahl begeht. "Wir erwarten, dass Rüttgers am Mittwoch im Landtag erklärt, warum Wittke sein Verkehrsminister bleiben soll", sagte Groschek.

Wittke - Schirmherr der Kampagne "Runter vom Gas"

Laut "Bild"-Zeitung wird Wittke künftig nicht mehr Schirmherr der Kampagne "Runter vom Gas" der Landesverkehrswacht NRW sein. Im April werden die 100 Autobahn-Plakate der Aktion ausgetauscht. Bei der Präsentation der neuen Plakate wird Wittke nicht mehr teilnehmen.

Wittke war im November 2008 mit Tempo 109 durch eine Ortschaft im Sauerland gefahren und dabei geblitzt worden. Erlaubt waren 50 Stundenkilometer. Für zwei Monate wurde dem Verkehrsminister der Führerschein entzogen. Der Fall war erst vor einigen Tagen bekanntgeworden. Wittke hatte sich für sein Verhalten entschuldigt und versprochen, künftig vorsichtiger zu fahren.

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