Keine Festnahmen

Räume von Gruppierung mit islamistischem Hintergrund durchsucht

Wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung mit islamistischem Hintergrund hat die Polizei am Dienstagmorgen (10. März) in einer bundesweiten Aktion insgesamt 13 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Ziel der Gruppe sei nach bisherigem Kenntnisstand gewesen, Gelder für "islamische Ziele" zu beschaffen, erklärten die Behörden.

So bestünden bei einigen Verdächtigen Verbindungen zur verbotenen Muslimbruderschaft oder anderen islamistischen Organisationen. Der Gruppierung wird unter anderem Urkundenfälschung, Geldwäsche oder betrügerisches Erlangen von Schulfördergeldern vorgeworfen.

Bei der Aktion, wurden Räume in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Berlin durchsucht. Es seien "ordnerweise" Unterlagen gesichert worden, sagte ein Polizeisprecher. Festnahmen habe es aber keine gegeben. Hauptbeschuldigter sei ein 41-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen, der in zahlreiche Vereine in ganz Europa involviert sein soll. Unter anderem sei er Bevollmächtigter einer Gruppe, die Immobilie für Moscheen und Gebetsstätten erwirbt.

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