"Es gibt keine böse Forschung"

DIHK-Präsident fordert freie Stammzellen- und Atomkraftforschung

Die Bundesregierung sollte nach Ansicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) für Freiheit bei der Stammzellen- und der Atomkraftforschung sorgen. "Auf beiden Feldern haben wir Hemmungen, vorurteilsfrei zu diskutieren", sagte der Präsident des DIHK, Ludwig Georg Braun, der "Südwest Presse". Es gebe keine gute oder böse Forschung. Dies könne nur für die Ergebnisse gelten, "wo wir sagen können: Wir wollen sie nicht verwerten".

Braun forderte die Unternehmen auf, zusätzliche Mittel aus dem Konjunkturprogramm vorrangig für Forschung und Entwicklung zu nutzen. "Wir kommen nur dann aus der Krise möglichst schnell heraus, wenn wir zum richtigen Zeitpunkt bessere, modernere Produkte haben", sagte er.

Es sei ein Fehler, wenn Unternehmer in einer unsicheren Lage zunächst am bestehenden Produktprogramm festhielten und erst, wenn die Ertragskraft wieder da sei, an neuen Entwicklungen arbeiteten.

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