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Ministerium und Verbraucherverbände starten Klimakampagne

Schwerpunkt Mobilität

Bundesregierung und Verbraucherverbände wollen die Bürger von den Kostenvorteilen klimaverträglicher Initiativen überzeugen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) stellte dazu am Montag in Berlin zusammen mit dem Bundesverband der Verbraucherzentralen eine bundesweite Informations- und Beratungskampagne vor. Private Haushalte hätten ein riesiges Potenzial bei der Einsparung von CO2-Emissionen, sagte Gabriel. Jeder Verbraucher solle erfahren, dass sich Klimaschutz auch auszahle. Schwerpunkt der Aktion ist der Bereich Mobilität.

Nach Angaben des Vorstands des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Gerd Billen, gegen die Verbraucher im Schnitt 15 Prozent des Haushaltsgeldes für die Mobilität aus. Gabriel rechnete vor, dass ein Auto, das auf 100 Kilometer zwei Liter Sprit weniger braucht, über die Lebensdauer des Fahrzeugs bis zu 3000 Euro einspart. Billen forderte die Autohersteller auf, sparsamere Modelle zu entwickeln und den Treibstoffverbrauch real anzugeben. Die Angaben der Händler seien oft weitaus niedriger als der tatsächliche Verbrauch.

Der Verbraucherallianz zum Klimaschutz unter Federführung des Bundesverbandes gehören die 16 Verbraucherzentralen der Länder, der Deutsche Mieterbund sowie vier weitere Verbände an. Tipps zum CO2-Sparen stellt das Netzwerk auch im Internet zur Verfügung.

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