Religionszugehörigkeit und Migrationshintergrund
Bundestag beschließt Gesetz zur Volkszählung 2011
Bei dem für 2011 geplanten registergestützten Zensus soll nicht mehr die gesamte Bevölkerung befragt werden. Stattdessen wird auf Melderegister und Daten der Bundesagentur für Arbeit zugegriffen. Zusätzlich sollen die rund 17,5 Millionen Gebäude- und Wohneigentümer per Post sowie stichprobenartig zehn Prozent der Bevölkerung - etwa vier Millionen Haushalte - per Interview befragt werden.
Anders als ursprünglich vorgesehen sollen auch Angaben zur Religionszugehörigkeit und Migrationshintergrund erhoben werden. Damit wurde eine Forderung der großen Kirchen sowie des Bundesrates umgesetzt. In Ergänzung des Zensusvorbereitungsgesetzes wird zudem die Möglichkeit eingeräumt, Anschriften- und Gebäuderegister als Auswahlgrundlage für spätere umwelt- und wohnungsstatistische Stichprobenerhebungen zu nutzen.
Die neuen Daten zur Struktur der Bevölkerung sowie deren Erwerbs- und Wohnsituation werden offiziellen Angaben zufolge wegen der mit Unsicherheiten behafteten Fortschreibung der zumeist gut 20 Jahre alten Daten "dringend benötigt". So wird vom Statistischen Bundesamt geschätzt, dass allein die amtliche Einwohnerzahl um etwa 1,3 Millionen Personen nach unten korrigiert werden muss.
Die Gesamtkosten der Volkszählung werden auf 528 Millionen Euro veranschlagt. Davon wollte der Bund zunächst nur 84 Millionen Euro übernehmen. Der im Innenausschuss auf Drängen der Länder gefundene Kompromiss sieht nun eine Erhöhung auf 250 Millionen Euro vor.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 24. Apr. 2009 unter:
nachrichtenStichworte:
« Empfänger von EU-Subventionen dürfen im Internet genannt werden
Auch Bundeswehr entsorgte im Atommülllager Asse »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Kleinwaffen sind kein Spielzeug
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
