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Kabinett beschließt Verlängerung des Kosovo-Einsatzes

Bundestag muss noch zustimmen

Der 1999 begonnene Einsatz der Bundeswehr im Kosovo soll um ein Jahr verlängert werden. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch (6. Mai) in Berlin die Verlängerung der KFOR-Mission, hieß es in Regierungskreisen. Der Bundestag muss noch zustimmen.

Die Verlängerung des Einsatzes um zwölf Monate kostet 156 Millionen Euro. Zugleich wird die Obergrenze im neuen Mandat von 8500 auf 3500 Mann reduziert. Aktuell sind 2200 Bundeswehrangehörige im Kosovo stationiert. Sie sind Teil einer Truppe von rund 15.000 Mann aus 34 Staaten.

Der offiziellen Darstellung zufolge soll die KFOR im Kosovo den Aufbau einer multi-ethnischen friedlichen, rechtsstaatlichen und demokratischen Gesellschaft militärisch absichern.

Am 17. Februar 2008 hatte die frühere serbische Provinz ihre Unabhängigkeit erklärt. Die neue Regierung äußerte bei der NATO den Wunsch, dass die KFOR-Mission fortgesetzt werden solle.

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