headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Mieterbund will Recht auf Wohnen im Grundgesetz verankern

Starke Interessenvertretung

Das Recht auf Wohnen muss nach Ansicht des Deutschen Mieterbundes ins Grundgesetz aufgenommen werden. Mieterbund-Präsident Franz-Georg Rips sagte am Freitag beim 63. Deutschen Mietertag in Leipzig, ein demokratischer und sozialer Staat müsse sich "an prominenter Stelle zum Recht auf Wohnen bekennen".

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) betonte, er hege "große Sympathie" für diese Forderung, sehe aber erhebliche Schwierigkeiten bei deren Umsetzung. "Wohnen und Menschenwürde haben existenziell, grundsätzlich etwas miteinander zu tun", sagte Tiefensee vor den 600 Delegierten aus mehr als 320 örtlichen Mietervereinen aus ganz Deutschland, die bis zum Samstag in Leipzig tagen. Laut Tiefensee leben 57 Prozent der Deutschen in Mietwohnungen. Deshalb bräuchten sie eine starke Interessenvertretung.

Bei jedem fünften Zivilprozess in Deutschland geht es offenbar um Mietstreitigkeiten, sagte Mackenroth. Bei 21 Millionen Mietverhältnissen ist die Prozessquote hoch, jedoch in letzter Zeit rückläufig.

Schwerpunkte der dreitägigen Mitgliederversammlung des Deutschen Mieterbundes sind Rips zufolge die Möglichkeiten der Mieter zur Energieeinsparung, eine höhere Energieeffizienz etwa durch Fenster- und Wärmedämmung, ein verstärkter Einsatz erneuerbarer Energien für Heizung und Warmwasser in Mietwohnungen sowie die Anpassung der Wohnungen an die demografische Entwicklung. Von 37 Millionen bewohnten Wohnungen in Deutschland sind laut Rips nur ein Prozent altengerecht eingerichtet.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!