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Druck auf Angela Merkel

Christliche Demokraten gegen Atomkraft

Der Druck auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt zu. Im Vorfeld der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen (NRW) zögert die Union mit den angekündigten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke. Verliert sie die Wahl in NRW, dann verfügt die schwarz-gelbe Bundesregierung nicht mehr über die Mehrheit im Bundesrat. Diese ist aber erforderlich für die Durchsetzung einer neuen Atompolitik. Die Atomenergie ist bei den Mitgliedern wie auch bei den Anhängern der Union inzwischen höchst umstritten. Die Ablehnung wächst. Vor diesem Hintergrund erhalten auch die organisierten Atomkraftgegner der Union, die "Christlichen Demokraten gegen Atomkraft (CDAK)" Zuwachs. Mit Ulrich Schlageter, Fraktionsvorsitzender der CDU von Schönau im Schwarzwald, zählt der CDAK jetzt 900 Mitglieder.

"Voraussetzung für den Klimaschutz ist der schnelle und konsequente Ausbau der Erneuerbaren Energien", begründete Schlageter seine Mitgliedschaft im CDAK. Dieser werde durch Atomkraftwerke massiv behindert, da sich zur Kombination mit Erneuerbaren Energien nur leicht und schnell regelbare Kraftwerke eigneten. "Technisch bedingt sind Atomkraftwerke extrem inflexibel und eignen sich daher nicht als Partner für die Erneuerbaren", so Schlageter.

Der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke bedeutet für den CDU-Politiker, "mit unseren Lebens- und Zukunfts-Chancen russisches Roulett zu spielen. Dies wäre menschenverachtend und gottlos."

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