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Export erneuerbarer Energien boomt

"Außenwirtschaftsförderung"

Während die FDP nach wie vor den dezentralen Ausbau von Windenergieanlagen und Solaranlagen in Deutschland bekämpft, unterstützt Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) den Export erneuerbarer Energien ins Ausland. Durch die von der rot-grünen Bundesregierung 2002 gegründeten "Exportinitiative Erneuerbare Energien" konnten die Unternehmer bislang rund 5 Milliarden Euro Umsatz mit ausländischen Kunden generieren, teilte das Ministerium mit. Mit ihren Exportinitiativen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz unterstützte die Bundesregierung bislang rund 3000 Unternehmen. Diese Form der Außenwirtschaftsförderung erweist sich als außerordentlich erfolgreich. "Circa 60 Prozent der Unternehmen, die von den Exportinitiativen gefördert werden, finden Geschäftspartner im Ausland. Ihre Exportquote erhöhte sich im Schnitt um 50 Prozent", so FDP-Politiker Rainer Brüderle, der in der Vergangenheit stets Stimmung gegen die erneuerbaren Energien gemacht hatte.

Auslandsmärkte erschließen

Die Exportinitiativen unterstützen laut Wirtschaftsministerium "deutsche Unternehmen dabei, Auslandsmärkte zu erschließen und ihre führenden Positionen im internationalen Wettbewerb weiter auszubauen. Sie stellen Informationen über Zielmärkte bereit, ermöglichen die Markterkundung und die Geschäftsanbahnung mit Kooperationspartnern und erleichtern den Markteinstieg durch Marketingmaßnahmen".

303 Auslandsgeschäftsreisen in 74 Länder

Bis dato wurden im Rahmen beider Initiativen 303 Auslandsgeschäftsreisen in 74 Länder, 112 internationale Messebeteiligungen, 63 Informationsveranstaltungen, 73 Einkäufer- und Multiplikatorenreisen, Geschäftsanbahnungen mit dem GTZ-Projektentwicklungsprogramm in 6 Ländern Afrikas und 3 Projekte im Bereich Qualifizierung/Know-How-Transfer durchgeführt sowie 25 Solardächer im Ausland eingeweiht.

Ministerium, Dena, DIHK, AHKs, Germany Trade and Invest, GTZ ...

Die Initiativen werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gesteuert, koordiniert und finanziert. Unterstützt werden sie durch eine Reihe von Partnern wie der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit dem Auslandshandelskammernetz (AHKs), der Germany Trade and Invest, der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) sowie zahlreichen Verbänden, Organisationen und Institutionen im In- und Ausland.

Keine Förderung der Windenergie im Inland

Die Förderung des Exports von Windenergieanlagen ins Ausland passt durchaus ins Konzept der FDP und der deutschen Energiewirtschaft. Im Inland wird der Ausbau der Windenergie von Union und FDP aber nach wie vor nach Kräften blockiert, obwohl der Umstieg auf erneuerbare Energien damit hierzulande am schnellsten vorankäme.

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