Sonntag, 13.00 Uhr: Kundgebung vor der Gronauer Uranfabrik
Uran versus Menschenrechte
Uranabbau verletzt die Menschenrechte
Der BBU sieht die Bundesregierung in der Verantwortung, wenn es um die Eindämmung und Verhinderung des Uranabbaus geht. Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke sind laut BBU kontraproduktiv. Der bundesweite Umweltverband fordert stattdessen sogar die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen. Aktuell fordert der BBU zudem auch konkret die sofortige Stilllegung der Gronauer Urananreicherungsanlage: "Die Gronauer Uranfabrik ist der erste Teil der atomaren Brennstoffspirale in der Bundesrepublik. Die Anlage mag optisch sauber aussehen, Strahlung sieht man jedoch nicht. Und der strahlende Müll, der beim Uranabbau anfällt, lagert nicht in Gronau, sondern in Kanada, Australien und Afrika."
Aus aktuellem Anlass ruft die Gronauer Mitgliedsinitiative des BBU, der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, für den kommenden Sonntag (5.9.) zur Teilnahme an einer Protestkundgebung vor der Urananreicherungsanlage (Röntgenstr. 4) auf: Die Fabrik ist seit 25 Jahren in Betrieb. Die Bürgerinitiative betont: "In den 25 Jahren gab es immer wieder Störfälle, der bisher schlimmste hat sich im Januar ereignet." Die Kundgebung beginnt um 13.00 Uhr.
Nähere Informationen zum Ablauf der Kundgebung gibt es beim Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau unter Tel. 02562-23125. Weitere Informationen über die Gefahren der Urananreicherung und der Atomenergienutzung generell gibt es auch im Internet. Zur Unterstützung seiner Arbeit ruft der AKU Gronau zu Spenden auf: AKU Gronau, Volksbank Gronau, BLZ: 401 640 24, Konto: 110 551 700. Stichwort: "Akte Urenco"
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