Gorleben muss als Ausrede für Weiterbetrieb der AKW herhalten
Gorleben | Festhalten an Gorleben grenzt an Wahnsinn
Festhalten an Gorleben grenzt an Wahnsinn
„Gorleben muss als Ausrede für Weiterbetrieb der AKW herhalten“ Atomkraftgegner: Zum heute beginnenden weiteren Ausbau des maroden Salzstocks in Gorleben zu einem Atommüll-Endlager erklärt Luise Neumann-Cosel, Pressesprecherin der Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer:
Der Grund der für den Weiterbau ist ein ganz einfacher: Damit die Regierung einen Entsorgungsnachweis für den durch die geplante Laufzeitverlängerung entstehenden Atommüll vorgaukeln kann, muss nun Gorleben dran glauben. Gorleben muss als Ausrede für den Weiterbetrieb aller 17 deutschen Atomkraftwerke herhalten und soll zum Atomklo der Nation werden. Dass gleichzeitig auch die Sicherheitsstandards für Endlager herabgesetzt werden, ist ein Schlag in die gleiche Kerbe. Ohne Rücksicht auf Verluste soll Gorleben als Endlager durchgedrückt werden, damit die Atomreaktoren am Netz bleiben können. Die Bundesregierung setzt damit wissentlich Leben und Gesundheit der Menschen um Gorleben aufs Spiel. Die Sicherheit der Bevölkerung steht bei der schwarz-gelben Endlagerpolitik offensichtlich an letzter, die Profitinteressen der Stromkonzerne an erster Stelle.
Sowohl die Wiederaufnahme des Endlager-Baus in Gorleben, als auch die Pläne der Regierung für den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke werden auf unseren entschlossenen Widerstand stoßen. Mit gewaltfreien Aktionen Zivilen Ungehorsams werden sich im November Tausende dem Castor-Transport und den Atomplänen der Regierung widersetzen.“
Rückfragen an: Luise Neumann-Cosel, 0171-215 54 82
X-tausendmal quer ist eine bundesweite Anti-Atom-Initiative, die eine große gewaltfreie Sitzblockade gegen den Castor-Transport nach Gorleben organisiert.
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