Nachhaltigkeit bei fairflowers
Blumen fair kaufen: fairflowers
Internationale Gewerkschaften, Menschenrechtsorganisationen und Hilfswerke haben deshalb in Absprache mit ihren Partnern in Übersee das Flower Label Programm (FLP) erarbeitet. Es beinhaltet einen Verhaltenskodex mit Richtlinien für eine sozial- und umweltverträgliche Blumenproduktion.
Seit 1996 erhalten Blumen, die unter entsprechend menschenwürdigen und umweltschonenden Bedingungen produziert wurden, das FLP-Gütesiegel. Um das Programm zu unterstützen, sollte man beim Einkauf unbedingt nach Blumen mit dem FLP-Siegel fragen. Die FLP-Blumen sind nicht teurer als andere. Viele Blumenhändler achten nicht auf das Label, obwohl im Großmarkt FLP-Blumen angeboten werden. Die gezielte Nachfrage der VerbraucherInnen könnte das ändern. Wer Blumen aus dem Flower-Label-Programm kauft, leistet einen wichtigen Beitrag in globaler Verantwortung.
Die Landeshauptstadt Mainz geht mit gutem Beispiel voran. Der Mainzer Stadtrat hat beschlossen, dass bei städtischem Blumeneinkauf ökologische und soziale Kriterien berücksichtigt werden. Diese Anforderungen konnten nun bei der Ausschreibung der floristischen Leistungen für die Stadt konkret umgesetzt werden: Blumensträuße, Adventsgestecke, Buketts und ähnliches werden künftig von Floristen zusammengestellt, die Blumen aus regionaler bzw. ökologischer Produktion verwenden oder eben Blumen, die aus dem Flower Label Programm (FLP) stammen.
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Am 14. Dez. 2010 unter:
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Deutschland ist das größte Schnittblumen-Import Land der Welt. Der Großteil der 300.000 Tonnen Schnittblumen, die bei uns jährlich verkauft werden, kommt aus Ländern des Südens, nur 20 % stammen aus heimischer Produktion. Da lohnt es sich, auf die Produktionsverhältnisse Einfluss zu nehmen. In vielen Blumenanbaugebieten Lateinamerikas und Afrikas sind Missstände wie Diskriminierung der überwiegend weiblichen Beschäftigten, Unterdrückung freier Gewerkschaften und Erkrankungen der ArbeiterInnen durch massiven Pestizideinsatz an der Tagesordnung.