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Architektur als Antwort auf CO2 und Energieeffizienz

Informations-Reihe | Teil 1 von 6

Energieeinsparverordnung (ENEV seit 2002 in Kraft mit sich jeweils verschärfenden Auflagen), Energiepass für Gebäude, Erneuerbare Energien Wärmegesetz (EEWärmeG seit 2009), … sind neue Wortprägungen, die sich auf dem Bausektor im frühen 21Jahrhundert bilden. Doch was sagen diese Begriffe dem Otto Normalverbraucher. Um hier Licht ins Dunkel zu bringen kann die folgende Reihe, die gültiges deutsches Baurecht anschaulich hinterleuchtet hilfreich sein.

Ziel der Energiepolitik sowie dem Klimaschutz in der EU und in Deutschland ist es eine Reduzierung bis 2020 im Vergleich zu 1990 der Treibhausgas-Emissionen um 40%, erneuerbare Energien vom derzeit 13% auf 25-30% sowie Steigerung des Einsatzes erneuerbarer Energien bei Heizungstechnologien um 14% … zu erreichen.

Das heißt im Klartext, dass durch das EEWärmeG des Bundes seit dem 1.1.2009 beim Neubau ein Anteil von 20% durch erneuerbare Energien oder eine ersatzweise Erfüllung auszuführen sind. Bei Bestandsgebäuden beträgt dieser 10%.

Bei Gebäuden mit zeitlich geringerer Nutzung weniger 4 Monate im Jahr oder kleiner als 50 qm (z.B. Ferienwohnungen, …) kann es mitunter Ausnahmeregelungen geben.

Ab dem 1. Januar 2010 muss somit bei einem Heizanlagenaustausch in Wohngebäuden 10% der Wärme mit erneuerbaren Energien erzeugt werden.

Die Gebäude, welche wir heute bauen werden aller Voraussicht nach nicht in Ihrer kompletten Lebensdauer mit fossilen Brennstoffen betrieben werden können. Weiter müssen für den Erhalt unserer Atmosphäre für die nachfolgenden Generationen schon heute die Weichen richtig gestellt werden, welche nicht unerheblich durch die Politik gesteuert werden.

Detaillierte Infos zu erneuerbaren Energien erfahren Sie in Kürze im zweiten Teil.

Buch Tipp: Architektur von morgen (ISBN 978-3-8301-9879-6)

Dieses ist zum einen für Medien bzw. Architektur interessierte Menschen sowie auch Architekten geschrieben und thematisiert im architektonischen Kontext den Einfluss der "neuen Medien" im 21 Jahrhundert aus dem Sichtwinkel eines Architekten und vermittelt gleichzeitig auf unterhaltsame Art und Weise die klassischen Werte der Architektur mit dem Beginn von ca. 60.000 Jahren bis nach morgen.

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