Ihr Hans-Josef Fell MdB
Die AKW-Streichliste - geheimes Strategiepapier
Würde man den Forderungen des Umweltministerium folgen, würde nach dem Moratorium kein AKW mehr am Netz bleiben dürfen!
Es ist allerdings nicht damit zu rechnen, dass der in dem Papier enthaltende Prüfkatalog wirklich zur Anwendung kommt. Die einflussreichen Atomkonzerne werden die Sicherheitsanforderungen sicher wieder abschwächen.
Link zur Sendung vom 17.03 „Geheimer Prüfkatalog - Alle AKW vor dem Aus?“: [1] Link zum internen Sicherheits-Katalog: [2]
Kraftwerksbetreiber geraten in Panik
Nach Auskunft des Umweltbundesamtes könnte Deutschland problemlos auf neun Atomkraftwerke verzichten - und das ohne Einschränkungen der Versorgungssicherheit und ohne zusätzliche Stromimporte! Schließlich haben wir zur Zeit Überkapazitäten von 15 Gigawatt, so der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth.
Das Bundesumweltamt betonte auch, dass der Ausbau der Erneuerbaren und die Energiewende keine höheren Kosten für den Verbraucher mit sich bringen würde. Es liegt auf der Hand, dass das den Betreibern der AKWs sauer aufstößt. Denn genau das waren bisher ihre Argumente: Angeblich ginge in Deutschland die Lichter aus, wenn die AKWs abgeschaltet werden und der Verbraucher werde mit Millionen Kosten belastet.
Teuer wird der Atomausstieg allerdings für die Betreiber. Nach Berechnung en des Öko-Instituts verliert EnBW durch die Abschaltung von Neckarwestheim 1 und Philippsburg I mindestens 1,5 Millionen Euro pro Tag.
E.ON plant nach Angaben der Süddeutschen Zeitung nun eine Klage gegen das Moratorium. Sollten die sieben Reaktoren dauerhaft vom Netz gehen, würden die Betreiber Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe fordern. Sie berufen sich dabei auf die juristisch äußerst wackelige Begründung der Bundesregierung für die Abschaltung. Wie bereits gestern beschrieben, hat die Koalition gestern einen Gesetzesvorschlag von den Grünen im Bundestag abgeschmettert, der die Abschaltung der sieben AKWs auf juristisch sicheren Boden gebracht hätte.
Ergänzung zur gestern verschickten weltweiten Anti-Atomentwicklungen
Malaysia: Nach monatelangen Debatten und trotz großer Sicherheitsbedenken beschloss die Regierung von Malaysia im Februar diesen Jahres ein erstes Atomkraftwerk zu bauen. Ausgerechnet Japan sollte beim Bau Hilfestellung geben. In mehreren Gesprächen mit dem Minister und seinem Stab hatte ich auf die Gefahren hingewiesen und vor einem Kraftwerksbau gewarnt. Jetzt, in Hinblick auf die Katastrophe von Japan, zeigt sich die Regierung verunsichert und plant die Kraftwerkspläne neu zu überdenken.
Weitere Hintergrundinformationen:
Weitere Infos gibt es auch auf dem Internetauftritt der Grünen im Bundestag. Hier ein Überblick über das Wichtigste: - Sofortige Stilllegung von bis zu 15 AKWs wäre möglich - Wer zahlt die Schäden eines Super-GAU? - Gesundheitsgefährdung durch radioaktive Strahlen - Wirkung niedriger Dosen ionisierender Strahlung (BMU) - Risiken alter Siedewasserreaktoren - Der atomare Megastandort Fukushima - Was ist eine Kernschmelze? - Sicherheitszustand, Zwischenfälle, Lagerkapazitäten für Atommüll der 17 deutschen AKW Quellen: [1] http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_17_03_2011/geheimer_pruefkatalog.html [2] http://www.rbb-online.de/kontraste/sendestrecke_beitraege/interner_sicherheits.file.pdf
Bei mir werden Erneuerbare Energien groß geschrieben! http://www.hans-josef-fell.de
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Am 18. Mär. 2011 unter:
energieStichworte:
« Regierungserklärung der Bundeskanzlerin zu Atomunfall in Japan
Anti-AKW-Demo in München »

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