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Photovoltaik: Das drei Liter Haus

Informations-Reihe | Teil 3 von 6

Sollten Sie Photovoltaik auf Ihrem Dach ausgeführt haben und der Platz für eine ergänzende solarthermische Anlage fehlen, kann dies unter Umständen in Abstimmung mit der Baurechtsbehörde auch einmal anerkannt werden. Haben Sie eine Heizungsanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung, dann gilt das EwärmeG als erfüllt, wenn der Wirkungsgrad der KWKAnlage mindestens 70% und die Stromkennzahl von mindestens 0,1 erreicht wird.

Fern- und Nahwärme sind zulässig, wenn das Wärmenetz mit Kraft-Wärme-Kopplung oder erneuerbaren Energien arbeitet. Der Nachweis hat durch einen Sachkundigen zu erfolgen. Hier reicht in den meisten Fällen ein Nachweis des Wärmenetzbetreibers oder des Brennstofflieferanten. Der Beleg ist innerhalb von ca. drei Monaten nach Inbetriebnahme der Heizanlage – bei der Baurechtsbehörde – vorzulegen.

Kontrolliert wird der Erfolg dieses Gesetzes durch das Umweltministerium.

Haben wir heute einen durchschnittlichen Gebäude-Verbrauch von ca. 15 Liter Heizöl pro Quadratmeter im Jahr so soll sich dieser vergleichbar mit dem drei Liter Auto auf ca. drei Liter Heizöl pro Quadratmeter im Jahr reduzieren. Je mehr Energie wir sparen, desto mehr helfen wir hierdurch unserem Planeten.

Durch eine entsprechende Dachdämmung spart man aktuell ca. 15-20% Heizkosten, durch eine neue Heizung ca. 30-35%, durch eine gut gedämmte Außenwand ca. 20-25%, durch neue Fenster 20-25%, durch eine gute Lüftung ca. 10-20% sowie durch eine entsprechend gedämmte Bodenplatte ca. 5-10%.

Detaillierte bzw. ergänzende Infos erfahren Sie in Kürze im vierten Teil.

Buch Tipp: Architektur von morgen (ISBN 978-3-8301-9879-6)

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