<<Wunderliche Welten>>
Al Gaddafi II
Muammar al Gaddafi II
Ja, wo steckt er denn? Liegt er schon in seinem eigenen Grab?
Sieg oder Tod lautete seine Maxime und aus dieser Nummer kommt man nur sehr schwer wieder heraus. Im Moment scheint er in irgendwelchen Erdhöhlen Selbstgespräche zu führen, die, weil Erdloch, kaum ein Echo finden.
Unzählige Stämme haben sich die Macht erkämpft.
Erste Amtshandlung, den Palast von Gaddafi plündern, was ein enormes Potential an geistiger Leistung vermuten lässt.
So weit, so gut.
Wobei mir gerade auffällt, dass ein „Ach was“ nach Loriot auch angebracht wäre.
Erinnert sich noch jemand an „Comical Ali“, den Verteidigungsminister von Saddam Hussein? Vor laufenden Kameras erklärte er, die Amis wären zurück geschlagen worden, während im Hintergrund amerikanische Panzer zu sehen waren.
Vom Feind keine Spur!
Er hätte sich eigentlich nur umzudrehen brauchen.
Es ist das Schicksal aller Diktatoren, darin zu brillieren, sich die Realität passend zu machen, was zu einem tödlichen Zusammentreffen zwischen Wahnvorstellungen und Realität führt.
Es könnte lachhaft sein, wäre der Weg dorthin nicht mit unzähligen Leichen gepflastert.
Krankhafte Selbstüberschätzung!
Gab es eigentlich jemals weibliche Diktatoren?
Muammar hat seine Persönlichkeit nie verleugnet-hat Hitler eigentlich auch nicht getan. Trotzdem haben sich die Europäer vor der ölbedingten Macht Gaddafis bis zum Erdboden verneigt.
Klein Sarkozy hat für den Potentaten inmitten von Paris ein Beduinenzelt errichten lassen, damit klein Gaddafi sich beim Einschlafen heimisch fühlt.
Sarkozys Kampfjets waren die ersten, die Libyen befreien wollten, noch vor der UNO-Resolution!
Da zeigte sich der gallische Gockel in Reinform.
In Paris hatte Nicolas den Alpha-Männchen Platz zähneknirschend Muammar überlassen, was zu einem enorm sauren Aufstoßen geführt haben muss.
Kampfjets anstatt Säurebinder, da muss man erst einmal drauf kommen!
Kaum zeigt der libysche Gockel eine Schwäche, wird gnadenlos zugehackt.
Da kommen Männlichkeitsriten mit Ölinteressen in einen Konflikt, weswegen wir uns glücklich schätzen können, denn wir haben eine Kanzler-INN.
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Am 26. Aug. 2011 unter:
satireStichworte:
« Keine Blumen für die Rebellen in Tripolis
ROBIN WOOD fordert: »

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