Ver.di fordert Truppenabzug aus Afghanistan
Protestbündnis Petersberg II begrüßt die Unterstützung von ver.di
„Die gewerkschaftliche Unterstützung für den „umgehenden Abzug der ISAF-Truppen aus Afghanistan“ ist auch ein unüberhörbarer Ausdruck der breiten gesellschaftlichen Ablehnung des Afghanistankrieges. Wir freuen uns auf die gemeinsame Protestkundgebung und Demonstration in Bonn. Denn die Petersberg II-Konferenz ist keine Friedenskonferenz, sondern eine internationales Treffen auf dem die Fortsetzung des Krieges durch dauerhafte Militärpräsenz vorbereitet und die Risiken an die Afghanen delegiert werden.“
Der ver.di -Bundesvorstand fordert die Bundesregierung in seinem Aufruf dazu auf, „die Truppen in Afghanistan sofort abzuziehen“ und stärker solche Maßnahmen wie medizinische Versorgung und Infrastruktur zu finanzieren, „die tatsächlich zur Verbesserung des Lebens der Menschen in diesem Land beitragen“. Die Kriegsstrategie der sogenannten Vernetzten Sicherheit, die zivilen Aufbau als Vehikel für militärische Taktik missbraucht, wird von der zweitgrößten Gewerkschaft Deutschlands deutlich kritisiert. Im Aufruf zur Teilnahme an der Protestdemo heißt es dazu: „Bis zum Abzug der ISAF-Truppen sollen humanitäre – und zivilgesellschaftliche Organisationen strikt von militärischen Aktivitäten getrennt sein, um ihrer Aufgabe gerecht werden zu können.“
Mehr Infos unter www.afghanistanprotest.de
Pressegruppe des Protestbündnisses: Reiner Braun (IALANA) 0172/ 231 74 74 Jens Friedrich (Interventionistische Linke) 0179/ 376 48 12 Christine Hoffmann(Pax Christi) 030/ 200 76 78 12 Monty Schädel (DFG-VK) 0177/ 887 10 14 Jens-Peter Steffen (IPPNW) 030/ 69 80 740 Mani Stenner (Netzwerk Friedenskooperative) 0177/ 60 14 894
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Am 27. Okt. 2011 unter:
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