Stutenbeißen auf hohem Niveau
Günther Jauch - die armen Griechen
Stutenbeißen auf hohem Niveau
Im beliebten Spiel der Politik-Talkshow-Krabbelrunde: Metaphernwerfen, kam es schließlich zum Eklat.
Frau von der Leyen Bundesministerin für Arbeit und Soziales, und ARD-Börsentante Anja Kohl, verhedderten sich in ihren Metaphern und keiften aufeinander ein wie die Marktfrauen. Dieses Verhalten ist typisch für Frauen, wenn es um etwas geht, was die eine haben will die andere aber hat. In diesem Fall ums Recht, geht es sonst auch gerne mal um das schönste Schnäppchen im Sale, den dicksten Blumenkohl, einen Mann oder um den Sohnemann, wenn die Schwiegermutter dreimal klingelt.
Frauen können nichts dafür, das ist Hormonsache. Und unsere Hormone wurden uns nun mal genetisch mit auf den Weg gegeben, damit wir unseren Versorger in Schutz nehmen, bzw. bei uns behalten können. Im Fall Frau von der Leyen, ihre Partei. Sie verteidigte sozusagen bis aufs Blut ihren Versorger. Das muss sie tun. Dazu gehört auch, der anderen das Wasser abzugraben und sie nicht mehr zu Wort kommen zu lassen. Es hat nichts mit ihrer Kompetenz zu tun oder mit ihrer Professionalität. Sie hatte nur vielleicht recht schnell, den Eindruck, dass diese Börsentante gleich einen besseren Stand hatte, weil Arbeitskollegin (gleicher Sender) von Jauch. Wahrscheinlich war sie daher schon mit einer gewissen Grundaggressivität in die Sendung gekommen.
Noch interessanter: Was tut ein Mann, wenn er zwischen zwei bissigen Kampfdamen sitzt? Er guckt verdutzt und versucht zu retten, was zu retten ist. Lieber Herr Jauch, ich werde mich anmelden, zu ihrer Gameshow. Ich kenne nun ihre Schwachstelle.
Michaela Röder
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Am 08. Nov. 2011 unter:
satireStichworte:
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Afghanistan: Kein Rückzug aus der Verantwortung »

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Endlich gab es mal wieder hochoffizielles, politisches Stutenbeißen im TV Sonntagabend passierte es und das ausgerechnet in der ARD beim Günther Jauch. Der, der sich so schelmisch freuen kann, wenn seine Kandidaten bei „Wer wird Millionär“ den letzten Joker verzocken. Das Thema war wie immer in den letzten Wochen: Die armen Griechen.