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CERN: Der LHC, die Urknall-Maschine und das Schwarze Loch von Genf

Eilmeldung: CERN will Ergebnisse

Urknall Erst vor ein paar Tagen sind beim CERN die Köpfe gerollt. Als Wissenschaftler der Forschungseinrichtung Ende 2011 angeblich überlichtschnelle Neutrinos detektiert hatten, schlug die Nachricht weltweit wie eine Bombe ein. Schließlich wäre damit Einsteins Relativitätstheorie widerlegt oder zumindest eingeschränkt worden. Umso größer war die Blamage, als man kürzlich feststellte, dass ein defektes Kabel für den Messfehler verantwortlich war.

Jetzt geht das angeschlagene CERN in die Offensive und spielt seine größte Trumpfkarte aus. Ausgerechnet am Karfreitag wurden im Teilchenbeschleuniger LHC Protonen mit 8 Tera-Elektronenvolt (8 TeV) aufeinander geschossen. Noch nie zuvor sind in einem Teilchenbeschleuniger auf der Erde Protonen mit derart hoher Energie kollidiert! Damit nicht genug: Ende des Jahres sollen auch wesentlich schwerere Kerne aufeinanderprallen, um endlich das seit langem vorhergesagte Higgs-Teilchen zu finden. Damit steigt allerdings auch die Wahrscheinlichkeit, dass bei den Versuchen ein kleines Schwarzes Loch entsteht, dessen Verhalten völlig unvorhersehbar wäre. Aus diesem Grund sowie mangels neutraler und multidisziplinärer Risikoprüfungen sprechen sich internationale Kritiker gegen einen Betrieb des LHC bei unerreichten Kollisionenergien aus.

In dem Buch „Sekunde Null – das Urknall-Experiment“ wird ein realitätsnahes Szenario skizziert, das auf der Basis der bisherigen Ereignisse basiert. Insbesondere wird aufgezeigt, welche Gefahren von einem aus dem Ruder gelaufenen Experiment wirklich ausgehen.

Buchinfo: Sekunde Null - das Urknall-Experiment. Wird das Schwarze Loch von Genf die Erde verschlingen? Edition BoD, herausgegeben von Vito von Eichborn. ISBN 3839156130, 144 Seiten, EUR 16,50.

Rolf Froböse

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