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Nicos Farm: Hilfe für behinderte Kinder

Wir bieten Zusammenhalt

Nicos FarmDie Herausforderungen von Eltern behinderter Kinder sind groß. Vor allem dann, wenn sie ihre Kinder nicht in einem Heim unterbringen, sondern zuhause betreuen wollen. Die Pflege, selbst die ganz normale familiäre Fürsorge kann zu einer enormen psychischen und physischen Belastung führen. Und nicht nur das. Meist führt es auch dazu, dass die Eltern keiner normalen beruflichen Tätigkeit nachgehen können und auf finanzielle Hilfe des Staates angewiesen sind. Aufgrund der begrenzten Mittel, geraten Familien mit behinderten Kindern nicht selten in finanzielle Nöte und in gesellschaftliche Isolierung. Nicos Farm e.V. bietet behinderten Kindern und deren Familien die notwendige Unterstützung.

Gesunde Kinder beginnen schon frühzeitig, eigenständig zu werden. Sie spielen mit anderen Kindern, entwickeln Interessen und Hobbys und bei allem können sie sich darauf verlassen, von ihren Eltern unterstützt zu werden. Die Haustüren stehen offen und das Kind kann selbstständig und frei Nachbarskinder besuchen oder auf einen Spielplatz laufen. Wieder zuhause können sie sich ausruhen, auf ein Sofa mümmeln oder mit ihren Eltern schmusen.

Die dauerhafte Betreuung und Beaufsichtigung der behinderten Kinder bringt es mit sich, dass Eltern so gut wie keine freie Zeit mehr haben für eigene Dinge, für Erholung oder Zweisamkeit. Permanente Verfügbarkeit und körperliche Anstrengung führt zu Stress und nicht selten zu einem Burnout.

Die ganze Situation wird durch das Gefühl, allein gelassen zu werden, noch prekärer. Sehr Viele Familien halten diesem Druck nicht lange stand. Sie zerbrechen und oft bleibt ein Elternteil mit dem Kind allein zurück. Die Situation spitzt sich zu und manche dieser Eltern flüchten in Abhängigkeiten.

Als weitere Erschwernis kommt hinzu, dass sich besonders Eltern von behinderten Kindern wünschen, dass ihre Kinder als Erwachsene ein halbwegs selbstständiges Leben in liebevoller Umgebung führen können. Insbesondere dann, wenn Vater und Mutter nicht mehr als Betreuer und Lebensbegleiter zur Verfügung stehen. Die Aussicht, dass das eigene Kind später im Pflegeheim endet, weil die Gesellschaft keinen anderen Platz vorsieht, ist für viele Angehörige quälend, besonders vor dem Hintergrund der wachsenden Intoleranz in der Gesellschaft gegenüber Menschen, die nicht den üblichen Normen entsprechen sowie der kritischen Pflegesituation in den Heimen. Neben den zu bewältigenden Alltagsproblemen ist die Zukunftsangst für viele Familien mit behinderten Kindern täglicher Begleiter.

Diese Familien benötigen einen Zusammenhalt, ein Zusammenleben, das deren speziellen Bedürfnissen nachkommt und möglichst selbstbestimmt ist.

Eine beispielhafte und wegweisende Form dieses Zusammenhalts bietet Nicos Farm e.V.. Hier können Menschen zusammenleben, die sich gegenseitig unterstützen wollen, wie bei der Beaufsichtigung der Kinder, der Wahrnehmung von Therapie- und Arztterminen aber auch bei der Freizeitgestaltung. Dies geschieht alles mit dem Ziel, jedem einzelnen Elternteil mehr Freiraum für sich selbst einzuräumen. Eltern soll die Möglichkeit gegeben werden, langsam vom eigenen Kind loszulassen, ihr eigenes Kind entspannter zu begleiten und sich selbst nicht gänzlich aufzuopfern.

Für das Zusammenleben der Familien gibt es beim Verein „Nicos Farm e.V.“ grundsätzliche Vorstellungen, die weiterhin zu spezifizieren und zu einer Haus- und Hofordnung mit Rechten und Pflichten für die einzelnen Parteien auszubauen sind. Hofbewohner werden jedoch auch entsprechend ihrer Möglichkeiten verpflichtet, bei-stimmte Aufgaben für die Gemeinschaft zu übernehmen.

Nicos Farm  wird von mehreren Parteien in separaten Einheiten mit Wohn- und Schlafräumen sowie sanitären Einrichtungen bewohnt. Im Sinne der Gemeinschaft ist angestrebt, zusätzlich eine gemeinsame Küche mit Essensraum zu führen. Die Einheiten werden durch den Verein „Nicos Farm e.V.“ regulär zu üblichen Bedingungen an die Familien vermietet.

Durch seine Anordnung und die Art der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten bietet der Hof gute Möglichkeiten für ein reges Kulturleben. Künstler aus Hamburg, Glinde und Umgebung finden hier eine Bühne bzw. einen Ausstellungsort der besonderen Art. Auch die intensiven Kontakte der Mitglieder von „Nicos Farm e.V.“  in die Kultur- und Vereinsszene können mittelfristig ein ganzjähriges Kulturprogramm ermöglichen. Nicos Farm kann sich hier öffentlichkeitswirksam präsentieren und sich zu einer festen Größe in der Kunst- und Kulturlandschaft  entwickeln. Mit Veranstaltungen wie Konzerten, Ausstellungen und Lesungen werden nicht nur Erlöse erzielt und ggf. Sponsoren gefunden, sie können darüber hinaus dazu beitragen, Vorurteile gegenüber Behinderten abzubauen und das Bewusstsein zu wecken, dass Behinderung nicht zwangsweise Ausgrenzung bedeutet.

Ein notwendiger Um- und Ausbau der Gebäude zum Lebensraum für Behinderte und ihrer Familien, zum Ort der Kultur und Bildung und zur Begegnungsstätte erfordert große Investitionen. Vor allem aber erfordert das Projekt ein hohes Maß an Kreativität, Arbeitskraft und Mut.

Wer dieses lebens- und absolut liebenswerte Projekt unterstützen möchte, kann jederzeit mit Nicos Farm e.V. Kontakt aufnehmen. Für interessierte Sponsoren steht ein informatives Konzept zur Verfügung.

Uwe Koch

Kontakt
Folgende Personen stehen Ihnen für Fragen und Anliegen gern zur Verfügung.

Arnold Schnittger, 1. Vorsitzender,  Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising
E-Mail: info@nicosfarm.de

Jessica Müller, Schriftverkehr, Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising
E-Mail: jessica.mueller@nicosfarm.de

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