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Bremen - Der Gärtnerhof Oldendorf

Solidarische Landwirtschaft

Gärtnerhof Oldendorf in der Nähe von Bremen Der Gärtnerhof Oldendorf, 40 km nördlich von Bremen, kann gut 200 Verbraucher nach dem Modell der gemeinschaftsgetragenen Höfe mit regionalem Biogemüse versorgen. Und das über das ganze Jahr hindurch mit Gemüsesorten, wie sie auch in natürlicher Fruchtfolge heranwachsen. Solidarische Landwirtschaft bedeutet, dass die Gärtner oder Landwirte mit festgelegten Etats wirtschaften können, die durch Geldbeträge der dem Hof zugehörigen Verbraucher gesichert werden. Diese Verbraucher erhalten im Gegenzug nicht allein Gemüse, Obst oder Eier geliefert, sondern können auch bei der Anbauplanung mit entscheiden. Dieses Modell ermöglicht also Planungssicherheit für den Bauern und zugleich für die Verbraucher günstige Preise bei dem Erwerb von Lebensmitteln garantiert höchster biologischer Qualität. In den USA feiert diese solidarische Landwirtschaft bereits große Erfolge. Über 4.500 Höfe wirtschaften dort auf diese Weise. Auch in Deutschland gibt es bereits 24 Projekte, an denen sich knapp 5.000 Menschen beteiligen.

Der Hof

Der Gärtnerhof Oldendorf wird seit 30 Jahren nach demeter-Richtlinien biologisch-dynamisch bewirtschaftet. Zum Hof gehören 2,6 ha Freilandfläche und 1.600 m² Gewächshaus. Seit Januar 2012 ist Jan Bera, gelernter Gärtner und studierter Betriebswirt, Betriebsleiter des Hofes. Der Gemüsegärtner wird von einer Mitarbeiterin und vier Auszubildenden unterstützt. Hier wachsen über 70 Gemüse-, Kräuter- und Obstsorten. Eine zukünftige Versorgung mit Brot und Fleisch – ebenso nach demeter-Richtlinien – ist in Vorbereitung. Der Gärtnerhof Oldendorf pflegt eine Partnerschaft mit dem Zentrum für solidarische Ökonomie und mit der Heinrich Böll Stiftung, Bremen.

Die Vorteile eines Gemeinschaftshofes

  • Leckeres Bio-Gemüse über das ganze Jahr – regional, saisonal und fair
  • Alle Verbraucher der Gemeinschaft nehmen so viel Gemüse, wie sie benötigen – der Preis bleibt gleich
  • Die Lebensmittel können in selbstorganisierten Depots abgeholt werden
  • Es gibt Gemeinschaftsaktionen und Feste rund um den Hof und die Natur
  • Eine Beteiligung an der Organisation und Anbauplanung ist immer willkommen
  • Eine Förderung der an den Bedürfnissen von Menschen und Natur ausgerichteten Landwirtschaft

Das sagen die Verbraucher:

Christian D.: „Durch meine Mitgliedschaft bekomme ich gute Nahrungsmittel – einfach und preiswert. Ich genieße es, den Hof zu besuchen. Und diese Form des Wirtschaftens entspricht der Art und Weise, wie ich mit anderen Menschen umgehen möchte.“

Dirten P.:„Der Gemeinschaftshof hat mein Leben ziemlich verändert. Ich habe richtig kochen gelernt, sehr viele Leute auf gleicher Wellenlänge gefunden und mehr Sinn im Leben.“

Wolfgang S.: „Ich finde solidarische Landwirtschaft so gut, weil ich die Gelegenheit habe, Verantwortung für ein Stück Land zu übernehmen.“

Termine auf dem Gärtnerhof Oldendorf

September 2012: Start des Schnupperangebots: Für 50 Euro im Monat gibt es Gemüse, Salat, Kräuter, Kartoffeln und Obst – so viel, wie jeder braucht

9. September 14 bis 18 Uhr: Hof-Fest mit Musik, Informationen rund um den Hof und die Bio-Landwirtschaft, Entdeckungsreisen um den Hof für Kinder

22. September, ab 15 Uhr: Hofführung mit anschließender Feier der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche

20. Oktober ab 15 Uhr: Hofführung mit Gärtner Jan Bera

Januar 2013: Beginn eines neuen Anbau-Jahres. Die gemeinsame Anbau- und Finanzplanung findet auf der Mitgliederversammlung statt.

Die nächsten Info-Veranstaltungen:

19. September, 19.30 Uhr: Rosenhof, Oldendorfer Landstraße 10, Holste/Oldendorf

17. Oktober, 19.30 Uhr: Bürgerhaus Weserterrassen, Osterdeich 70b, Bremen

Gärtnerhof Oldendorf, Gärtner Jan Bera, Oldendorfer Landstr. 24, Tel.: 04748/931638, E-Mail: gaertnerhof-oldendorf @ gmx.de, Internet: www.gaertnerhof-oldendorf.de

Uwe Koch

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