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Solarenergie-Förderverein Deutschland: Neue PV-Vergütung | Solarzähler ablesen

Solarenergie-Förderverein Deutschland

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland hält das vielfach anerkannte Ziel der Klimaschützer, eine Erhöhung der Erdoberflächentemperatur bis um 2 Grad zu akzeptieren für eine leichtfertige Fehlentscheidung. Unterstützung erhält der SFV durch Hans-Josef Fell (energiepolitischer Sprecher der Grünen). Er schreibt in seinem Rundbrief vom 31.10.2012: "Der verheerende Sturm an der Ostküste der USA zeigt in aller Eindrücklichkeit, dass bereits die Erderwärmung von 0,8 Grad Celsius (vorindustriellem Niveau) bereits heute Auswirkungen angenommen hat, die in zunehmende Katastrophen münden. Wie werden die Stürme, Überschwemmungen und Hitzeperioden wohl aussehen, wenn die Erde sich auf 2 Grad Celsius aufgeheizt hat? Stürme wie „Sandy“, aber auch die vielen Dürren - gerade auch in den USA - zeigen, dass das vielfach anerkannte 2 Grad Ziel verantwortungslos ist. Entgegen der Rhetorik selbst von vielen Klimaschützern, wird die Welt bei 2 Grad Celsius Erderwärmung sehr wohl irreversible Schäden ertragen müssen.

Zwei Grad Temperaturerhöhungsziel verantwortungslos

Es wird Zeit, dass die Klimaschutzbemühungen das 2 Grad Ziel nicht mehr akzeptieren, sondern eine Abkühlung der Erde auf das vorindustrielle Niveau anstreben. Dass dies geht, hat längst die Studie der Universitäten Stanford und Davis aufgezeigt, die eine 100-prozentige Energieversorgung der Weltgemeinschaft mit Erneuerbaren Energien bis 2030 für möglich hält und damit der größte CO2-Imitenten, die fossile Energiewirtschaft, abgelöst werden kann. Auch eine Kohlenstoffreinigung der Atmosphäre wäre machbar, wenn die Weltgemeinschaft auf fruchtbare Böden mit Kohlenstoffanreicherung (zum Beispiel mit Biokohle), Aufforstung und biologische Landwirtschaft setzen würde.

Doch wenn nicht einmal die Mehrheit der Klimaschutzorganisationen diese Forderungen erheben, wie soll dann ein wirklich wirksamer Klimaschutz organisiert werden? „Sandy“ sollte den Anstoß geben, die weltweiten Klimaschutzziele und Maßnahmen zu überdenken und diese wesentlich zu verschärfen. (...)"

Der SFV dankt Hans-Josef Fell für diese Klarstellung und hoffen sehr, dass sich auch andere Umweltschutzorganisationen dieser Einsicht anschließen.

Stromfreileitungen anfällig gegenüber orkanartigen Stürmen

Meldung des Deutschlandfunk vom Donnerstag, 01. November 2012 07:00 Uhr Nach "Sandy" beginnen Aufräumarbeiten an US-Ostküste, noch viele Behinderungen in New York. US-Präsident Obama hat bei einem Besuch im Bundesstaat New Jersey den Opfern des Wirbelsturms "Sandy" schnelle und unbürokratische Hilfe versprochen. In der Ortschaft Brigantine am Atlantik sagte Obama, höchste Priorität habe die Wiederherstellung der Stromversorgung. Noch sind etwa sechs Millionen Menschen ohne Strom.

Anmerkung des SFV:

Die Stromversorgung in USA erfolgt zu einem höheren Ausmaß als in Deutschland über Freileitungen. Unterirdisch verlegte Stromleitungen sind weniger anfällig gegenüber orkanartigen Stürmen

Solarstromvergütung ab November 2012

Die Bundesnetzagentur veröffentlichte am 31.10.12 die Summe der im 3. Quartal 2012 (Juli, August, September) installierten Solarstromleistung. Sie betrug 1.849,171 MW

Aus dieser Quartalssumme wurde eine Hochrechnung des Jahreszubaus 2012 ermittelt: 1.849,171 x Faktor 4 = 7.396,684 MW

Der von Schwarz/Gelb festgeschriebene Zubaukorridor beträgt 2.500 - 3.500 MW/a. Die monatliche Absenkung erhöht sich jeweils zum 1. November 2012, 1. Dezember 2012 und 1. Januar 2013 um 1,5 Prozentpunkte, wenn die nach § 20a Absatz 3 Nummer 1 veröffentlichte Summe der installierten Leistung geförderter Anlagen, multipliziert mit dem Faktor 4, den jährlichen Zubaukorridor um mehr als 3000 Megawatt überschreitet. Somit beträgt die Vergütungsabsenkung statt ehemals 1 Prozent jetzt 2,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Damit sinkt die Einspeisevergütung in nur 3 Monaten um mehr als 7 Prozent gegenüber dem Oktoberwert. Der SFV protestiert vehement gegen diesen Versuch, den Ausbau der Solarenergie zu stoppen.

Die neuen Vergütungssätze sind unter http://www.sfv.de/lokal/mails/sj/verguetu.htm zu finden.

Solarstromzähler ablesen

Denken Sie daran, Ihre abgelesenen Solarstrom-Ertragsdaten vom Oktober in unsere Solarstromertragsdatenbank unter http://www.pv-ertraege.de/ einzutragen.

Für alle, die unsere Datenbank noch nicht kennen: Jeder kann dort seine eigenen Solarstrom-Erträge verwalten und die Auswertung aller Einträge einsehen - z.B. sortiert nach Postleitzahlen, Dachausrichtung oder Dachneigung. Der Vergleich mit vielen anderen Anlagen hilft, die Ergebnisse der eigenen Solarstromanlage zu kontrollieren, eventuelle Probleme rechtzeitig aufzuspüren oder aber die mögliche Wirtschaftlichkeit einer geplanten Anlage abzuschätzen.

Die Ertragsdatenbank wird bereits regelmäßig von mehreren tausend Anlagenbetreibern aus dem ganzen Bundesgebiet genutzt. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich.

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