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Private Krankenversicherung: Jetzt werden die Beiträge wieder erhöht!

So bleibt die Krankenversicherung bezahlbar – Auswege aus dem Erhöhungsstrudel

Es geht um ihr Geld. Lassen Sie sich fair beraten. Die Preise der PKVs werden erhöht Der November ist für die privaten Krankenversicherung (PKV) alljährlich einer der wichtigsten Monate. Ein großer Teil der über 9 Millionen privat Krankenversicherten wird in den nächsten Tagen Post von der PKV erhalten. Turnusgemäß versenden die Gesellschaften im November ihre Schreiben mit den Beitragsanpassungen für das kommende Jahr. Nachdem im letzten Jahr eine Gesellschaft mit zweistelligen Beitragserhöhungen die Negativschlagzeilen besetzt hat, wird es in diesem Jahr wieder „normaler“. Lesen Sie, was Sie unternehmen können, um der jährlichen Beitragserhöhung zu entgehen.

Viele Gesellschaften haben Beitragsgarantien bis 2014 ausgesprochen

Bei den meisten Tarifen liegt der durchschnittliche Anpassungsbedarf zwischen ca. 3-6% jährlich. Das ist nicht nur der Inflation, sondern natürlich auch der den steigenden Ausgaben im Gesundheitsbereich generell geschuldet. Eine Beitragserhöhung ist also erst einmal nichts ungewöhnliches und findet so auch in der gesetzlichen Krankenversicherung statt. In diesem Jahr scheint der Bedarf bei der Mehrheit der privaten Krankenversicherungen allerdings nicht so hoch zu sein, denn sehr viele Gesellschaften werden bis 2014 keine Beitragserhöhungen einfordern.

Verschiedene Formen der Beitragserhöhung

Neben der Beitragserhöhung kann auch die Selbstbeteiligung angehoben werden. Hier ist es also wichtig, dass Sie sich bei dem Anschreiben der Versicherung nicht nur auf den reinen Beitrag für das nächste Jahr achten, sondern auch darauf, ob die Selbstbeteiligung angetastet wird. Gerade die eine Gesellschaft, die schon im letzten Jahr mit Beitragserhöhungen im zweistelligen Bereich geglänzt hat, wird auch in diesem Jahr wieder zu denen gehören, deren Kunden ganz besonders leiden müssen. Die Probleme sind dort allerdings hausgemacht, denn es wurde in den vergangenen Jahren ein großes Kundensegment im Bereich der jungen Selbstständigen hauptsächlich über den günstigen Preis hinzugewonnen. Leider haben übermäßig viele Versicherte selbst den günstigen Preis nicht zahlen können und da zusätzlich die Krankheitskosten höher als kalkuliert waren, sind die Beiträge entsprechend gestiegen. Hier gibt es in diesem Jahr nicht nur eine weitere saftige Beitragserhöhung, sondern die Selbstbeteiligungen werden ebenfalls noch einmal angehoben. Eine weitere Erhöhung, die verwirrenderweise schon in der Beitragsaufstellung aufgeführt ist, wird durch eine Gutschrift im nächsten Jahr wieder erstattet. Hier sollte der Kunde aber aufhorchen, denn mit dieser Vorgehensweise ist die Anpassung für das nächste Jahr schon manifestiert. Denn die Gutschrift wird dann wahrscheinlich im darauffolgenden Jahr nicht mehr gewährt und eine weitere Erhöhung ist 2014 ist bei dieser Gesellschaft auch nicht unwahrscheinlich. Lassen Sie sich also nicht irreführen und ziehen Sie einfach einen unabhängigen Versicherungsexperten zurate. Sollten Sie nämlich einen Gesellschaftswechsel in Betracht ziehen, ist es angeraten, noch in diesem Jahr aktiv zu werden. Dank der Umsetzung von EU-Gesetzen (Einführung der Unisex-Tarife) werden insbesondere für Männer Tarife, die im nächsten Jahr abgeschlossen werden, erheblich teurer.

Welche Möglichkeiten bestehen, der Erhöhung zu entgehen?

Ein Wechsel der PKV muss gut überlegt sein, denn es kann sein, dass nicht alle in der Vergangenheit gebildeten Altersrückstellungen mit in einen neuen Vertrag transferiert werden können. Vor einem Wechsel sollten auf jeden Fall alle Optionen eingehend geprüft werden. Viele Wege führen zu einer günstigen und oft auch qualitativ besseren Absicherung. So kann es z.B. sinnvoll sein, innerhalb der bisherigen Gesellschaft den Tarif zu wechseln bzw. die vereinbarte Selbstbeteiligung zu erhöhen, oder einfach einige Tarifbausteine auszutauschen. Die letzte Option bleibt natürlich der Wechsel der Gesellschaft. Ein Krankenversicherungsexperte kann für Sie in einem Beratungsgespräch herausfinden, welche Wege Ihnen persönlich offenstehen.

Unabhängige und verbindliche Expertenberatung nötig

Halten Sie unbedingt Ausschau nach einem unabhängigen Versicherungsmakler oder einem Versicherungsberater. Anders als ein „Versicherungsvertreter“ oder „Mehrfachagent“ ist der Versicherungsmakler in Ihrem Auftrag tätig und nicht im Auftrag eines Versicherungsunternehmens. Im Unterschied zum Versicherungsberater ist die Beratung beim Versicherungsmakler in der Regel honorarfrei und der Preis der Krankenversicherung ist bei allen der gleiche.

Über 40 Krankenversicherungsgesellschaften mit einigen tausend Tarifen

Auf dem deutschen Krankenversicherungsmarkt bieten zur Zeit ca. 40 Gesellschaften mit über tausend Tarifkombinationen private Krankenvollversicherungen an. Ein reiner Internetvergleich ohne eine weitgehende Gesundheitsanalyse reicht hier leider nicht aus, um einen individuellen Vergleich zu erzielen. Oder hätten Sie gewusst, dass eine harmlose „Hautunreinheit“, die mit einer billigen Salbe behandelt wird und nach wenigen Wochen vergessen ist, zu einer Ablehnung bei einigen Krankenversicherungen führt? Mit einer einmal Ablehnung durch eine Gesellschaft ist es sehr schwierig, einen Krankenversicherungsschutz bei einer anderen Gesellschaft zu bekommen, denn in jedem Antrag wird nach solchen Ablehnungen gefragt. Ein Krankenversicherungsexperte wird Ihnen hier mit einem Analysegespräch sicher und kompetent weiterhelfen und Ihnen eine verbindliche Übersicht über alle in Frage kommenden Tarife erstellen.

Lars Person

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