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Sportwaffen: Fünftes Sportschützen-Opfer in diesem Jahr

Waffenrecht

Sportwaffen als MordwaffenDer Mann, der am Freitag in Schwabach bei Nürnberg seine 49jährige Ehefrau mit einem Revolver erschossen hat, war nach Informationen des MDR Sportschütze. Der 23jährige Sohn des Ehepaares hatte am Freitagabend ein Unglück befürchtet und die Polizei zu Hilfe gerufen. Somit sind nach Angaben der Initiative "Keine Mordwaffen als Sportwaffen" in diesem Jahr bereits fünf Menschen von Sportschützen erschossen worden.

Schon am Neujahrstag erschoss ein Sportschütze in Eberbach bei Heidelberg eine Kinderärztin und einen grünen Stadtrat. Am 12. Januar erschoss ein Sportschütze in Ingelbach bei Köln seine 40jährige Freundin und deren Großmutter noch während ihres Notrufs bei der Polizei.

Nach Recherchen der Initiative „Keine Mordwaffen als Sportwaffen!“ wurden in Deutschland seit 1991 mehr als 135 Menschen mit Waffen von Sportschützen erschossen. Davon mindestens 31 seit der angeblichen Verschärfung des Waffengesetzes im Juli 2009 nach dem Winnender Amoklauf.

Roman Grafe, Sprecher der Initiative: "Die Sportschützen-Tötungen von Schwabach, Eberbach und Ingelbach zeigen erneut, dass das Risiko tödlicher Sportwaffen nicht beherrschbar ist. Wer mehr als fünf Millionen private Schusswaffen in Deutschland erlaubt, riskiert Legalwaffen-Massaker, ja er ermöglicht sie."

Im Februar 2013 will das Bundesverfassungsgericht über die Beschwerden von zwei Hinterbliebenen des Winnender Schulmassakers sowie des Sprechers der Sportmordwaffen-Initiative gegen das Waffengesetz entscheiden. Ziel der Beschwerdeführer ist ein Verbot tödlicher Schusswaffen für den Schießsport.

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