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München: Polizeigewalt - Aufklärung tut dringend Not!

Pressemitteilung – 7. Februar 2013

"Eine gefesselte junge Frau mit mehreren Knochenbrüchen im Gesicht klingt für mich nach allem außer Notwehr!", meint Eva Bulling-Schröter (MdB), Landessprecherin der LINKEN. Bayern, zum Fall der durch einen Polizisten schwer verletzten Frau in München. Bulling-Schröter weiter: "Es ist wichtig, zu klären, wer an den Verletzungen der Frau schuld ist. Wenn sich die Vorwürfe als zutreffend erweisen, müssen sofort Konsequenzen gezogen werden – juristisch und politisch. Vergleichbare Fälle sind in der Vergangenheit meist sehr glimpflich für die Beamten ausgegangen, Verfahren wurden meist eingestellt. Durch die extreme Gewalt in diesem Fall - die junge Frau musste vom Notarzt abgeholt werden - sollte nun allen klar sein: Es muss Veränderungen im Umgang mit Polizeigewalt geben."

Nach Informationen der LINKEN habe die junge Frau nach einem Streit mit ihrem Freund selbst die Polizei gerufen. Die Polizisten hätten beide mit auf das Revier gebracht. Der Anwalt der Frau teilte mit, dass die Beamten die junge Frau bereits auf dem Weg ins Revier auf rohe Art und Weise gefesselt hätten, um sie am Telefonieren zu hindern. Das Handy sei ihr abgenommen worden. 'Zur Beruhigung' sei sie dann in eine Zelle gebracht worden, wo sie von mehreren Polizisten auf eine Holzpritsche gedrückt worden sei. Als die junge Frau sich in dieser beängstigenden Situation zu wehren versucht habe, habe ihr ein 33jähriger Beamter brutal mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dabei sei die junge Frau durchgehend gefesselt gewesen.

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