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SEO Optimierung | Webseiten nicht nur für Suchmaschinen erstellen

Warum SEO nicht so schnell aussterben wird

Sibilla Klüsch über SEO und das noch nicht genutzte PotenzialImmer wieder stößt man über Meldungen wie „SEO ist tot“. Ganz so als ob jemand einen Wecker oder Termin gestellt hat, um Webseitenbetreiber und auch Suchmaschinenoptimierer zu verunsichern. Die ewig andauernde Diskussion um den Nutzen von SEO wird wieder aufgewärmt, aber zu einer grundsätzlichen Tatsache wird nicht gelangt. Neue Modewörter rund um die Suchmaschinenoptimierung werden in den Raum geworfen und eröffnen neue Wege, wie eine gute Platzierung in den Suchmaschinen möglich ist. Aber so ist es grundsätzlich bei SEO: Laufend ändern sich Sichtweisen und Gesichtspunkte, wie eine optimale Positionierung zu erreichen ist und auf welche Aspekte man sich besonders konzentrieren muss. Nicht zuletzt sind es die Google Algorithmus Updates, die dazu neue Informationen eröffnen.

SEO verändert sich laufend, aber trotzdem liegt es nicht im Sterben

Verschiedene Bereiche aus der Suchmaschinenoptimierung mit anderen Augen zu sehen und zu akzeptieren, ist das täglich Brot eines guten Suchmaschinenoptimierers. Auch in Sachen Schnelligkeit kann bereits vieles für den Erfolg einer Webseite getan werden. Ist man einer der Ersten oder sogar der Erste im Erkennen neuer Grundlagen zur Optimierung des eigenen Rankings, steht man an erster Stelle – wortwörtlich. Das gilt aber für fast jede andere Branche: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Dieses Sprichwort lässt sich nicht nur in der SEO-Branche anwenden, sondern auch sonst im Business ist es essenziell, der Erste zu sein, der eine Idee zur richtigen Zeit zu Geld macht – selbst wenn die Idee nicht ganz so neu ist oder nicht den aktuellen Konventionen entspricht.

Gut angewandte SEO besteht nicht nur darin, Keywords auf einer Webseite einzufügen oder ein gutes Ranking in den Suchmaschinen zu erreichen. Genauso wird dabei jeder digital erstellte Content oder Inhalt optimiert. Die Nutzer müssen sich mit dem Inhalt zufriedengestellt sehen. Dabei gilt es, den Besucher genau dort abzufangen und zu befriedigen, wie es gerade in seine Lebenssituation passt. Ist jemand auf der Suche nach einer Bewertung zu einem Produkt, ist er kurz davor einen Kauf zu tätigen. Sucht er eine Antwort auf eine Frage muss eher der Wissensdurst gestillt werden. SEO unterstützt einen Webseitenbetreiber vielmehr darin, die suchenden User in Kunden zu verwandeln und sie zu einer Reaktion zu leiten. Das ist aber nicht neu, sondern haben sich die umschreibenden Begriffe verschiedener Bereiche nur verändert. SEO ist also nicht tot und wird es auch so schnell nicht sein.

Gedanken um interessierte Nutzer und wie SEO ins Spiel kommt

Das entscheidende Fundament stellen nach wie vor die Keywords oder Suchbegriffe dar, die die Nutzer in die Suchmaske der Suchmaschinen eingeben. Aber sind es nicht die Suchwörter, die sich der Webseitenbetreiber ausdenken würde, sondern die Keywords, die ein Anwender der Suchmaschine tatsächlich eintippt. Die Keywords sind im Endeffekt die Stimme der Nutzer und Verbraucher. Man muss dementsprechend erkennen, was diese wollen.

Wie findet man aber die richtigen Keywords oder Suchbegriffe heraus? Man geht dorthin, wo sich die Nutzer aufhalten: Foren, Communities, Blogs, Social Media Kanäle und Video Plattformen. Durch die eigene Beobachtung der Wortwahl wird schnell offenbart, welche Sprache die Zielgruppe spricht und welche Begriffe am Häufigsten ausgesprochen werden. Ebenso bekannte Analyse Tools und bezahlte Anzeigenformate liefern gute Ansätze in der Filterung profitabler Keywords. Selbst wenn man beispielsweise mit einer Google Adwords Anzeige zunächst nicht weiß, welche Begriffe man wählen sollte, ermöglichen verschiedene Test-Läufe das Auffinden der optimalen Keywords. Wenn diese zum Beispiel nicht viele Besucher anlockt, dann ist es mit Sicherheit nicht gut gewählt. Durch kontinuierliches Ausprobieren verschiedener Begriffe gelangt man jedoch an sein Ziel, bis man den richtigen Ansatz gefunden hat und die höchstmögliche Resonanzrate erzielen konnte.

Die Anzahl der Wörter innerhalb eines Keywords oder der Wortkombination gibt darüber Aufschluss, in welchem Stadium des möglichen Kaufprozesses sich der User befindet. Gibt der Nutzer beispielsweise nur einen einzelnen Begriff in die Suchmaske ein, will er zunächst nur Informationen sammeln. Tippt er hingegen aktivierende Wörter wie „kaufen“ oder „bestellen“ in Kombination mit einem themenspezifischen Begriff ein, hat der User vor, einen tatsächlichen Kauf zu tätigen und befindet sich bereits relativ am Ende seiner Suche. Je nachdem worauf die Unterseite einer Webseite ausgelegt ist, muss auch die entsprechende Wortkombination gewählt werden, um den User an der richtigen Stelle abzuholen, einzufangen und die gewollte Reaktion herbeizuführen.

Dennoch suchen die Nutzer nicht mehr nur über den PC-Bildschirm. Andere Endgeräte werden genauso für die Suche nach der optimalen Lösung angewandt. Smartphones, Tablet-PCs und auch Ebook Reader ermöglichen ebenso das Aufspüren von Lösungen mittels einer Internetverbindung. Noch dazu ist es nicht mehr nur Google & Co, wo gesucht wird, Social Media Kanäle, Amazon und guenstiger.de verwandeln sich vermehrt in effektive Suchplattformen.

Mit all diesem Wissen muss schließlich daraus die Strategie geformt werden. Das Internet ist groß, daher ist auch die Reichweite der Informationen entscheidend, um die interessierten Nutzer zu erreichen. Viele Unternehmen und auch SEOs nutzen noch nicht alle Content-Möglichkeiten für die Verbreitung der Marketing-Botschaften. Viele Lücken sind zu füllen, um keine Schnittstelle offen zu lassen und jegliches Potenzial für sich zu nutzen. Dabei soll aber nicht offensichtlich werden, dass etwas verkauft wird, sondern sind es der Nutzen und die Geschichte, die hervorstechen müssen. SEO besteht nicht nur darin, die Nutzer auf eine Webseite zu ziehen, sondern auch eine Reaktion hervorzulocken – aber zum richtigen Zeitpunkt. (sk)

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